Archive for the ‘Computer’ Category

Kunst aus RE kommt per Mausklick ins Haus

Donnerstag, September 11th, 2008

INTERNET: Neu gestaltete Seiten präsentieren die Museen

Mit seinen Installationen befindet sich der Bochumer Künstler Thomas Klegin auf den neuen Internet-Seiten der Recklinghäuser Museen in ebenso guter Gesellschaft wie der “Jahrhunderbildhauer” Marino Marini mit seinen Werken. Kunstschaffende von Rang und Namen kommen per Mausklick bequem ins Haus - eine Fundgrube für Interessierte.

Dr. Ferdinand Ullrich, Chef der städtischen Museen in der Festspielstadt, demonstrierte im Kulturausschuss Leistungsfähigkeit und Umfang des Internet-Auftritts der drei Häuser in Recklinghausen: Kunsthalle, Ikonen-Museum und Vestisches Museum kommen nun unter diversen Rubriken zu Ehren.

Aktuelles aus der Kunsthalle Recklinghausen ist im weltweiten Netz ebenso zu finden wie die Termine des Ikonen-Museums oder das Jahresprogramm des Vestischen Museums. Dazu gibt’s Querverweise (so genannte links) zu weiteren Themen, Künstlern oder anderen Häusern.

Die Präsentation, so Dr. Ferdinand Ullrich, sei so aufgebaut, dass Museumsmitarbeiter Kosten sparend Änderungen in “Eigenarbeit” vornehmen können - externe Fachleute würden dafür nicht benötigt.

Dem Lob für Ullrich fügte der Ausschuss zugleich den Appell hinzu, nach dem positiven Ansatz weiter an Ideen zu Verbesserungen der Attraktivität der Museen in Recklinghausen zu arbeiten. –tf

www.kunst-in-recklinghausen.de

AOL kauft Netscape für 4,2 Milliarden Dollar - Allianz mit Sun

Mittwoch, September 3rd, 2008

Dulles (dpa) - Der weltgrößte Onlinedienst America Online (AOL) kauft den Internet-Pionier Netscape Communications Corp. für 4,2 Milliarden Dollar. ”Damit werden die beiden führenden Marken des Cyberspace zusammengeführt”, sagte AOL-Chef Steve Case am Dienstag auf einer Telefon-Pressekonferenz.

AOL wird den Kaufpreis für das Unternehmen aus Mountain View (Kalifornien) in Aktien aufbringen, erklärte das Unternehmen in Dulles (US-Bundesstaat Virginia). Gleichzeitig schloß der Onlinedienst, der weltweit über 14 Millionen Kunden verfügt, eine strategische Allianz mit dem Computer- und Softwarehersteller Sun Microsystems Inc.

Das neue Online-Bündnis richtet sich nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem gegen die Microsoft Corp. (Redmond/Washington). Microsofts Rechtsberater Bill Neukom erklärte: ”Der AOL/Netscape/Sun-Deal zeigt, wie sich die Wettbewerbslandschaft über Nacht verändern kann.” Die US-Regierung sollte die Anti- Kartellklage gegen Microsoft nun fallen lassen. ”Sie sollten aufhören, Dollars der Steuerzahler zu verschwenden.” Der Aktienkurs von AOL stieg an der Wall Street nach Bekanntgabe der Übernahme um knapp vier Dollar auf 93 Dollar an. Der Kurs von Netscape blieb zu Börsenauftakt stabil bei 42 Dollar, nachdem der Kurs am Wochenende zuvor um etwa zehn Dollar zugelegt hatte. Die Aktie von Sun Microsystems stieg im Laufe des Handels um knapp 4 Dollar auf 75 Dollar.

Mit der Fusion wird AOL Netscapes populäres Internetangebot ”Netcenter” übernehmen. Das durch Werbung finanzierte Netcenter zieht derzeit monatlich etwa 20 Millionen Internet-Anwender an und bietet Zugang zu Nachrichten, Stadtführern, Finanz- und Wetterinformationen sowie anderen Dienstleistungen. Damit tritt AOL gegen die Microsoft Corp. an, die unter der Dachmarke MSN ähnliche Leistungen im Internet anbietet.

AOL kann künftig auch über den Software-Geschäftsbereich mit dem Netscape ”Navigator” und ”Communicator” verfügen. AOL-Chef Steve Case sagte in einer Telefon-Pressekonferenz, AOL werde trotz der Netscape- Übernahme vorerst weiterhin den Internet-Explorer von Microsoft benutzen.

”Wir möchten, dass die AOL-Zugangssoftware weiterhin zusammen mit Windows ausgeliefert wird”, sagte Case. ”Das ist ganz wichtig für uns.” Netscape werde als eigenständige Marke weitergeführt, sagte Case.  Er verwies dabei auf frühere Übernahmen durch AOL, etwa den Onlinedienst CompuServe, der ebenfalls als eigenständige Marke weitergeführt wurde. Case kündigte eine engere Zusammenarbeit zwischen Netscape und dem werbefinanzierten Internet- Kommunikationsdienst ”ICQ” (”I seek you”) an, der etwa 25 Millionen Mitglieder zählt und ebenfalls zur AOL-Gruppe gehört.

Mit Sun Microsystems schloß AOL ein Entwicklungs- und Marketingabkommen, das zunächst auf drei Jahre befristet wurde. Sun soll Netscapes Software für große Internet-Rechner (Server) sowie den elektronischen Handel vermarkten und weiterentwickeln.

Sun will in die Allianz seine ”Java”-Technologie einbringen, die AOL den Zugang zu kleinen, tragbaren Internet-Geräten wie Mobiltelefonen und elektronischen Notizbüchern eröffnen könnte. Sun konkurriert mit Microsoft zum einen im Bereich ”Java”. Außerdem versucht Microsoft mit seinem Betriebssystem ”Windows NT” den Markt zu erobern, den Sun mit seinem Unix-Betriebssystem ”Solaris” hält.

Netscape-Chef James Barksdale wird nach eigenen Angaben künftig im Aufsichtsrat von AOL (Board of Directors) arbeiten, sich aber aus dem Tagesgeschäft zurückziehen. Netscape-Mitbegründer Marc Andreessen, der 1993 als Student den ersten Internet-Browser geschrieben hatte, werde weiterhin als ”Chief Technology Officer” für Netscape arbeiten.

Nachdem Abschluß der Übernahme innerhalb der kommenden 100 Tage werde für Andreessen eine ”neue Rolle innerhalb von AOL” gefunden werden.

Microsoft prüft Nutzungsgebühr für Betriebssystem “WINDOWS”

Mittwoch, September 3rd, 2008

Washington - Der US-Softwarekonzern Microsoft erwägt offenbar, ab dem Jahr 2001 eine jährliche Nutzungsgebühr für sein weit verbreitetes Betriebssystem ”Windows” zu verlangen. Das ergibt sich aus einem internen Dokument, das am Donnerstagabend beim Kartellverfahren gegen den Konzern im US-Bezirksgericht Washington vorgelegt wurde. Microsoft erklärte, es handele sich bisher lediglich um eine Idee. Im Gerichtssaal warf ein von der Anklage bestellter Sachverständiger dem Konzern vor, die Windows- Programme wegen der monopolartigen Stellung überteuert zu verkaufen. Bei vergleichbaren Ermittlungen in Japan konnte Microsoft einen juristischen Sieg vermelden.

In einem Schreiben an Microsoft-Chef Bill Gates schlägt Konzern-Vizepräsident Joachim Kempin vor, für die Nutzung von Windows-Programmen jährliche Gebühren als ”langfristig beste Lösung” einzuführen. Dies sei aber nicht vor 2001 möglich, wenn eine neue Version des Computerbetriebssystems auf den Markt komme. Das Schreiben datiert vom Dezember 1997. Firmensprecher Mark Murray erläuterte aber, dabei handele es sich nicht um ein Vorhaben, das vor der Realisierung stehe. ”Das ist nur eine Idee, die formuliert wurde, damit sie geprüft werden kann.” Bisher bezahlt der Kunde für Windows eine einmalige Lizenzgebühr. Windows bringt rund 80 Prozent der Computer (PC) weltweit zum Laufen.

Die US-Regierung und 20 Bundesstaaten hatten Microsoft wegen unlauteren Wettbewerbs verklagt. Die Kartellwächter werfen dem Software-Riesen vor, seine dominierende Stellung bei Betriebssystemen auszunutzen, um Konkurrenten zu verdrängen. Microsoft bestreitet die Vorwürfe.

Der Volkswirt Frederick Warren-Boulton, von der Regierung als Sachverständiger benannt, warf in dem Verfahren Microsoft vor, sein Monopol auszunutzen, um deutlich überhöhte Preise für seine Betriebssysteme zu verlangen. Würde auf dem Markt Wettbewerb herrschen, könnte das Unternehmen derartige Preise nicht durchsetzen, erklärte Warren-Boulton. Unter Berufung auf ein internes Dokument des Konzerns fügte er hinzu, Microsoft habe sogar selbst Bedenken gegen seine Preisgestaltung. In dem Schreiben, ebenfalls von Kempin und vom Dezember 1997, hieß es ”unsere hohen Preise” könnten Computerhersteller dazu veranlassen, eine Alternative zu Windows, etwa in Indien, entwickeln zu lassen.

Microsoft argumentiert, es herrsche großer Wettbewerb auf dem Markt für Betriebssysteme, und wenn der Konzern ein Monopol hätte, könnte er viel höhere Preise verlangen.

Microsoft-Vizepräsident Kempin sieht die Dominanz von Windows nach Aussage des Sachverständigen neben der Konkurrenz des Internet-Pioniers Netscape auch durch den Wettbewerber Sun Microsystems und den Chiphersteller Intel bedroht. Die Programmiersprache ”Java” von Sun könnte ein herkömmliches Betriebssystem überflüssig machen, sei eine Sorge Microsofts. Zum anderen wäre es für Microsoft bedrohlich, wenn Intel in den Markt für Betriebssysteme einsteigen würde, erklärte Warren-Boulton.

Im Prozess hatte Intel-Vizepräsident Steve McGeady bereits zuvor ausgesagt, Microsoft habe seine Firma praktisch gezwungen, Softwarepläne aufzugeben. Und ein US-Bezirksrichter in Kalifornien hatte Microsoft angewiesen, die in Windows 98 verwendete Programmiersprache Java wieder den Vorgaben von Sun anzupassen.

Bezirksrichter Thomas Penfield Jackson, der das Verfahren gegen Microsoft leitet, bescheinigte Gates nun eine unkooperative Haltung. Gates sei bei seiner vor Prozeßbeginn aufgezeichneten Aussage den Fragen der Anklage nicht besonders zugänglich gewesen. Mit dieser Begründung wies er den Antrag der Verteidigung zurück, die mehrstündige Aussage Gates in einem Stück zu zeigen. Die Anklage hat hingegen die Aussage nach den Themen geordnet, zu denen die Zeugen befragt werden. Der Microsoft-Anwalt John Warden kritisierte dies als Versuch der Anklage, jeden Tag für Schlagzeilen zu sorgen.

Am Firmensitz in Seattle teilte Microsoft mit, die japanische Kartellbehörde habe Ermittlungen wegen wettbewerbswidriger Praktiken nach einjähriger Dauer eingestellt. Zudem hätten die Wettbewerbshüter es abgelehnt, Vorwürfen weiter nachzugehen, Microsoft behindere Netscape auf dem Markt mit Internet-Navigationsprogrammen (Browser).

Vorsicht: explodierende CDs

Mittwoch, September 3rd, 2008

Alles wird schneller. Auch die maximale Lesegeschwindigkeit von CD-ROM-Laufwerken ist in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. 48fach-Laufwerke gehören heute fast schon zur Standard-Ausrüstung eines neuen PCs. Schnellere Laufwerke lesen die CD-ROMs sogar mit 52facher Geschwindigkeit oder schneller. Dabei werden die CD-ROMs unter bestimmten Umständen so stark beansprucht, dass sie im Laufwerk explodieren.

Die Belastung, der die CDs standhalten müssen, ist enorm. Bis zu 10.000 Mal pro Minute drehen sich die Scheiben im Inneren des Laufwerks. Da bedarf es nur einem kleinen Riss auf der Oberfläche der CD-ROM, damit diese im Inneren der flotten Laufwerk auseinander bricht.

Eben dies ist auch an der St Andrews-Universität in Edinburgh passiert. Grund genug für die Universität auf ihren Web-Seiten vor den Gefahren zu warnen.

Die Universität gibt Tipps, wie sich der Anwender vor explodierenden CDs schützen kann.

* Bei High-Speed-Laufwerken sollte der Sicherheit zuliebe eine Software installiert werden, die die maximale Geschwindigkeit reduziert.

* Um die CDs vor Beschädigungen zu schützen, sollten diese nur in ihren Hüllen aufbewahrt werden. Sie sollten auf keinen Fall offen herumliegen oder Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.

* Die Universität empfiehlt den Anwendern, die CDs regelmäßig auf Schäden zu untersuchen. Dabei sollte speziell auf kleine Risse oder jede andere Art von Schäden geachtet werden.

* Benutzen Sie keine beschädigten CDs.

Kein Problem mit explodierenden CDs haben Besitzer eines Macs. Hier arbeiten die CD-ROM-Laufwerke mit maximal 32facher Geschwindigkeit. Auch bei DVD-Laufwerken gibt es bislang noch keine Meldungen bezüglich explodierender Medien. Die Hersteller von CD-ROM-Laufwerken kennen die Problematik explodierender CDs. So findet sich auch auf der Website des britischen Herstellers Viglen eine entsprechende Warn-Website.

Viglen weist allerdings darauf hin, dass ein sehr geringes Risiko steht, dass eine CD im Laufwerk explodiert. Dennoch rät Hersteller den Anwendern bei jedem 48fach oder schnelleren Laufwerk erhöhte Vorsicht walten zu lassen.

Quelle: PC-WELT, 18.12.01

Das ABC fürs Internet

Mittwoch, September 3rd, 2008

Neuer Informationsdienst gestern gestartet

Köln (sus). Ausgerechnet am Tag der Einrührung eines neuen ”Internet-ABC” hat sich Fußballexperte Franz Beckenbauer als Internet-Muffel bekannt: ”Ich bin kein User, deshalb brauch’ ich auch keinen Provider, weil ich’s nicht usen tu”’, gestand er gestern in Köln, wo er zusammen mit der TV-Moderatorin Nina Ruge das neue ABC anklickte. Der Informationsdienst ist nichtkommerziell sowie werbefrei und soll Basiswissen rund ums Internet spielerisch für Kinder und informativ für Eltern vermittelt. Das ABC ist von der Landesanstalt für Rundfunk Nordrhein-Westfalen, der Bertelsmann Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung zur Förderung der Medienkompetenz entwickelt worden.

Der neue Informationsdienst für Kinder und Eltern im Internet: www.internet-abc.de

Quelle: WZ, Wuppertal

Kampf gegen Kriminalität im Internet

Mittwoch, September 3rd, 2008

30 Länder unterzeichnen Abkommen / ”Abschreckende Mindeststrafen” werden gefordert

Budapest (AFP). Illegalen Machenschaften und terroristischen Aktivitäten im Internet haben 30 Staaten aus Europa und Übersee den Kampf angesagt. Sie unterzeichneten in Budapest das weltweit erste Abkommen gegen Cyber-Kriminalität.

Zu den Unterzeichnern gehören 26 Europaratsländer, darunter auch Deutschland - ferner die USA, Kanada, Japan und Südafrika. Die Konvention tritt in Kraft, wenn fünf Länder die Ratifizierung abgeschlossen haben.

Nach den ‘’schrecklichen Terroranschlägen” gegen die USA sei es dafür höchste Zeit, betonte der stellvertretende Generalsekretär des Europarats, Christian Krüger. ”Das Übereinkommen soll den Missbrauch von Daten, Betrug, Fälschung sowie strafbare Inhalte wie Kinderpornografie bekämpfen helfen. Bestraft werden soll, wer einschlägige Abbildungen herstellt, verbreitet oder in seinem Computer gespeichert hat. Auch Verstöße gegen das Urheberrecht durch Raubkopien sollen erschwert werden. Internet-Straftaten sollen mit ”abschreckenden und angemessenen” Mindeststrafen, auch Freiheitsstrafen, geahndet werden.

Die Staaten verpflichten sich zur Kooperation - so zur Rechtshilfe bei Ermittlungen und zur Auslieferung von Verdächtigen oder beschlagnahmten Daten.

Quelle: WZ, Wuppertal

Windows XP soll Schub für PC-Branche bringen

Mittwoch, September 3rd, 2008

Microsoft-Gründer Bill Gates setzt große Hoffnungen in das neue Betriebssystem. Der Verkauf in Deutschland lief schleppend an.

Von Matthias Schröter und Miriam Tang

New York. Mit Hoffnungen auf einen Umsatzschub für die Computerbranche hat der weltgrößte Softwarehersteller Microsoft sein neues Betriebssystem Windows XP auf den Markt gebracht. ”Es gibt eine Menge Dinge, die die Leute entweder dazu ermutigen, ihre PCs aufzurüsten oder rauszugehen und neue PCs zu kaufen”, sagte Firmengründer Bill Gates in New York.

”Der Verkauf in Deutschland ist zufrieden stellend angelaufen”, sagte Microsoft-Pressereferentin Irene Nadler. Käuferschlangen wie bei der Einführung von Windows 95 gab es jedoch nicht. Mit einer Werbekampagne für 224 Millionen Euro (439 Millionen DM) will der Konzern weltweit den Umstieg auf das System schmackhaft machen. Der Absatz von Personalcomputern war global im dritten Quartal 2001 um 12 Prozent auf 30,6 Millionen Stück gesunken.

”Windows XP wird die alten Betriebssysteme in den nächsten zwei Jahren nicht ablösen”, ist die Einschätzung von Experten. Trotz vieler neuer Funktionen würden die meisten Nutzer erst beim Kauf eines neuen PC auf das neue Betriebssystem umsteigen. Viele Analysten sind skeptisch, ob große Unternehmen auf XP wechseln werden. Schließlich ist die Umstellung auf Windows 2000 noch nicht lange her.

Kritik unter Experten und Anwendern ruft die Produktaktivierung hervor. Wer das Betriebssystem kauft, muss die Benutzung bei Microsoft entweder telefonisch oder über das Internet aktivieren. Ansonsten läuft das Programm nur 30 Tage. Für die Aktivierung übermittelt der Kunde verschlüsselte Informationen über seine Computerkonfiguration, die die Software selbst erzeugt hat. Microsoft hofft mit der Aktivierung, illegales Software kopieren zu unterbinden.

Quelle: WZ, Wuppertal

Kampf gegen PC-Kriminalität

Mittwoch, September 3rd, 2008

Mit Blick auf die Terroranschläge in den USA hat die Technologiebranche die Bundesregierung zum Kampf gegen die weltweite Computerkriminalität aufgerufen.

Von Daniela Wiegmann

München. Der Auftakt der Computermesse Systems 2002 in München stand noch ganz im Eindruck der Terroranschläge in den USA. Nicht nur 16 Prozent weniger Aussteller sind gekommen. Die Unsicherheiten haben auch die Computerbranche erreicht. ”Kritische Infrastrukturen werden computergestützt gesteuert und sind entsprechend angreifbar durch Cyber-Attacken”, warnte der Vizepräsident des Branchenverbandes der Computer- und Telekommunikationsindustrie in Deutschland (Bitcom), Willi Berchtold, bei der Eröffnung. Die Sicherheit von Datennetzen ist das zentrale Thema auf der Messe, die als wichtigstes Branchentreffen in Deutschland nach der Cebit in Hannover gilt.

Entgegen dem allgemeinen Trend ist die Zahl der Aussteller, die Sicherheitslösungen anbieten, deutlich gestiegen. Statt bahnbrechender Neuheiten stehen die Waffen gegen den Cyber-Krieg im Mittelpunkt des Interesses. ”Das ist das Thema, was die Branche derzeit am meisten bestimmt”, sagte Berchtold. Trotz der Schreckensmeldungen über den ”I love you”-Virus und gefährliche E- Mail-Würmer ist die Sicherheit von Computern in vielen Unternehmen noch immer ein wunder Punkt. Mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland seien den Angriffen schon einmal zum Opfer gefallen. Durch die Terroranschläge in den USA ist die Furcht vor dem Cyber-Terror gewachsen. ”Speziell Unternehmen, die mit Geld und sensiblen Informationen arbeiten, werden nervös”, sagt Peter Häufel von dem Unternehmen ”Internet Security Systems”, das auf die Abwehr von Hackerangriffen spezialisiert ist. Während die meisten anderen Unternehmen der Branche über sinkende Gewinne oder Verluste stöhnen, hatte das Unternehmen nach Angaben von Häufel das beste Quartal der Geschichte. Der überwiegende Rest der Branche kann derzeit aber nur von konsumfreudigen Kunden träumen.

Quelle: WZ, Wuppertal

Flugverbot macht im PC-Handel Probleme

Mittwoch, September 3rd, 2008

Computer-Chips fehlen: Käufer vertröstet

Von Wilfried Beiersdorf

WAZ Ruhrgebiet. Das Flugverbot nach den Terroranschlägen in den USA wirkt im Handel nach.

Die Elektronikkette Media-Markt konnte einen am Wochenende angebotenen PC in einigen Filialen nicht liefern. 2000 DM sollte der Computer kosten. So stand es in einem Prospekt, der vielen Zeitungen beilag. Doch Kunden, die in die Filialen eilten, erlebten oft eine Enttäuschung.

So beim Media-Markt Velbert. Der PC sei nicht da, erfuhr ein WAZ-Leser. Es gebe Lieferprobleme wegen der Einstellung des Flugverkehrs zwischen den USA und Deutschland. Kunden, die sich das Angebot durch eine Anzahlung sichern wollten, wurden auch enttäuscht. Denn, so war zu hören, der PC werde in ein paar Tagen wohl teurer sein.

Der Velberter Marktleiter Harald Schorning bestätigte die Probleme. So ein Prospekt werde mit einem Vorlauf von vier Wochen geplant. Dass es kurz vor dem ersten Verkaufstag Beschaffungsprobleme bei den PC-Prozessoren geben würde, habe niemand ahnen können.

Da die Computer-Teile fast nur noch per Flugzeug geliefert und die Computer erst kurz vor dem Verkauf zusammengebaut würden, habe das plötzliche Flugverbot voll durchgeschlagen. Im Laufe des Montags sollten, so der Filialleiter, alle betroffenen Kunden ihren PC bekommen.

Und das werden nicht wenige gewesen sein. Denn bei solchen Angeboten würden allein in einer großen der rund 130 Media-Markt-Filialen am Tag 100 bis 200 Rechner verkauft.

Quelle: WAZ

Wenn PCs doch auch so einfach zu bedienen wären

Mittwoch, September 3rd, 2008

Über den Communicator 9210

Es ist vielleicht das größte Mobiltelefon dieser Tage. Doch genau so gut kann man den neuen Nokia Communicator 9210 auch als den kleinsten PC bezeichnen.

Es ist also doch möglich: Man kann ein Gerät mit Funktionen voll stopfen, eigentlich fast schon überfrachten. Und doch bleibt es übersichtlich, einfach zu bedienen. Nokia hat mit dem Communicator eines der seltenen Geräte auf den Markt gebracht, die Vielfalt bieten und vom Anwender dennoch kein Expertenwissen verlangen. Leider ist das Gerät in der Branche ein Einzelstück, ein Ausreißer. Ach, so einfach kann es sein, einen E-Mail-Zugang einzurichten.

Das Gerät kann faxen, E-Mails versenden und verwalten, es zeigt Bilder an und surft im Internet. Fast schon nebenbei ist es auch noch ein Telefon. Und Termine- und Adressenverwalter sowieso. Es ließen sich auch längere Texte tippen, allerdings mit spitzen Fingern. Andernfalls passte das Telefon eben doch nicht in die Jackentasche. Und all die Funktionen stehen sofort zur Verfügung, man muss den Communicator nur aufklappen.

Das Display hebt sich hervorragend ab von denen der PDAs, den Hemdtaschencomputern. Selbst bei grellem Sonnenlicht ist es gut lesbar, brillant. Und letztlich, auch wenn die Tastatur Fingerspitzengefühl einfordert: Mit dem Stift auf den PDAs herumzupieksen ist wesentlich umständlicher.

AndemCommunicator9210 ist nichts auszusetzen. Wer die mobile Kommunikation unbedingt braucht, kommt daran wohl kaum vorbei. Der Preis: Um 2000 Mark ohne Kartenvertrag.
Quelle: WAZ

Elektronische Post erobert Haushalte

Mittwoch, September 3rd, 2008

STUDIE: 24,8 Mio. Deutsche im Internet

Der Internet-Anschluss ist in den deutschen Haushalten immer weiter auf dem Vormarsch.

24,8 Millionen Erwachsene nutzen inzwischen das Internet, das sind 38,6 Prozent der Deutsch sprechenden Bevölkerung ab 14 Jahren. Dies ermittelte die ARD/ZDF-Online-Studie 2001, wie die Sender am Montag mitteilten. Die Zahl der Fernsehhaushalte liegt bei 33,5 Millionen.

Eine Marktsättigung wäre bei 55 Prozent Bevölkerungsanteil erreicht, sagte Heinz Gerhard vom ZDF. Im Vergleich zum Vorjahr nutzen 36 Prozent mehr Menschen das Internet.

Die größten Zuwächse kommen immer noch aus der Stammklientel des Internets, das vor allem aus jungen, formal hoch gebildeten Männern besteht, wie ARD und ZDF erklärten. Aber auch immer mehr Menschen aus Bevölkerungskreisen, die bisher wenig Interesse am Netz gezeigt hatten, wollen jetzt „drin” sein.

Wurde 1997 noch überwiegend am Arbeitsplatz oder am Ausbildungsort auf das Internet zugegriffen, so dominiert heute die Nutzung zu Hause. 78 Prozent der User haben 2001 eine Online-Zugangsmöglichkeit in ihrer häuslichen Umgebung.

Genutzt wird das Internet laut Studie an erster Stelle für die E-Mail-Kommunikation (80 Prozent). - -AP

Quelle: Recklinghäuser Zeitung

Geld sparen bei Druckerpatrone

Mittwoch, September 3rd, 2008

NACHFÜLLEN: Preiswerte Alternativen

Gerade mal 150 Mark: Angesichts solcher Schnäppchenpreise fällt es schwer, den Drucker im Regal stehen zu lassen. Nicht selten entpuppt sich das vermeintliche Super-Angebot allerdings als Geldfresser - zum Beispiel dann, wenn die Druckerpatrone gewechselt werden muss. Die Kosten dafür sind schon nach kurzer Zeit oft höher als der eigentliche Kaufpreis. Doch wer nicht unbedingt auf den Originalprodukten des Herstellers besteht, kann mit günstigeren Alternativ-Systemen viel Geld sparen;

Marktführer bei professionellen Nachfüllsystemen für Druckerpatronen und Tonerkartuschen ist nach eigenen Angaben derzeit das Unternehmen Pelikan Hardcopy in Willich /NRW. Bis zu 30 Prozent günstiger als das Original seien die Pelikan-Produkte im Schnitt, so die Firma. Pelikan-Hardcopy Unternehmenssprecherin Simone Bahrs weißvon rund 40 weiteren Unternehmen, die ebenfalls auf diesem Markt vertreten sind.

Doch nicht alle Alternativen sind brauchbar. „Finger weg von Nachfüllsystemen mit Spritzen”, warnt die Stiftung Warentest in Berlin. Das Auftanken der Tintentanks sei zum Teil kompliziert und mit einer nicht unerheblichen Schmiererei verbunden.

Eine Möglichkeit bietet zum Beispiel die so genannte Easy Click Version von Pelikan. Hierbei wird der leere Tintentank ausgetauscht, nicht aber der Drückkopf. „Dieser kann bis zu zehn Mal problemlos wiederbenutzt werden”, erklärt Simone Bahrs.

Auf Seiten der Druckerhersteller sieht man die Alternativ-Systeme allerdings kritisch. „Wir empfehlen für unsere Geräte immer die Originalprodukte zu verwenden, damit eine durchgehend gute Druck-Qualität gewährleistet ist”, sagt etwa Barbara Wollny von Hewlett Packard (HP).

Quelle :Recklinghäuser Zeitung

PC-Ratgeber für Einsteiger

Mittwoch, September 3rd, 2008

BUCH: Was ist Hardware? Wozu braucht man Software? Wie funktioniert das Internet? Was bedeuten Begriffe wie Festplatte, Datenbank, Chat oder Web-Site? Diese Fachausdrücke gehören heute zu unserem Wortschatz wie Motor und Auto.

Unter dem Titel ”Computer und Internet - sehen und verstehen” macht nun ein im ADAC-Verlag erschienener Ratgeber mit den fantastischen Möglichkeiten eines PCs und der Grenzenlosigkeit des größten Datennetzes der Welt vertraut. Auch praktische Anwendungsbeispiele stellt das Buch vor. So erklärt es, wie man am PC einen Brief gestalten, Tabellen erstellen und Informationen in einer Datenbank verwalten kann. Computer und Internet -sehen und verstehen
ADAC Verlag, München
ISBN: 3-8264-1082-3
Preis: 69,90 DM (35,74 €)

Quelle: Waltroper Zeitung

Branche droht: Hardware wird teurer

Mittwoch, September 3rd, 2008

Hersteller wollen Kosten der EU-Elektroschrottverordnung an die Kunden weiterreichen

Für die europaweit geplante Entsorgung von Elektro-Altgeräten wird nach Einschätzung der deutschen Computer- und Telekommunikationsindustrie der Verbraucher zahlen müssen. Die von den EU-Umweltministern beschlossene kostenlose Entsorgung für die Kunden basiere auf einer “Milchmädchenrechnung”, sagte der Vorsitzende des Branchenverbandes Bitkom, Volker Jung, am Freitag in Berlin.

“Die Kosten, ganz gleich ob für Produktion oder Entsorgung, trägt in der Marktwirtschaft letzten Endes immer der Verbraucher.” Jung forderte deshalb Änderungen an der geplanten EU-Richtlinie. Die Elektroschrott-Entsorgung dürfe nicht allein in die Verantwortung der Hersteller fallen. Gefragt seien vielmehr die Kommunen: Diese müssten Rücknahmesysteme “aufrecht erhalten und ausbauen”.

Bei Altgeräten werde der Verbraucher nach jetzigem Stand ebenso zahlen müssen wie beim Grünen Punkt, wo für jede Verpackung ein paar Pfennige auf den Kaufpreis aufgeschlagen werden. “Und das ist auch bei Altgeräten so. Nur dass wir hier nicht über ein paar Pfennige, sondern je nach Produkt über bis zu 50 Mark reden”, betonte Jung.

Die EU-Umweltminister hatten sich in der vergangenen Woche darauf verständigt, dass Computer, Radios, Waschmaschinen und andere Elektro-Geräte in Zukunft kostenlos von den Herstellern entsorgt werden müssen. Ziel der Neuregelung ist es, die Elektroschrott-Berge abzubauen und umweltbelastende Materialien aus dem Hausmüll auszusortieren.

Derzeit produziert nach Angaben der EU-Kommission jeder EU-Bürger im Durchschnitt mehr als 14 Kilo Elektroschrott pro Jahr. Dadurch fallen in der Union jährlich mehr als sechs Millionen Tonnen solcher Abfälle an. Bislang werden davon 90 Prozent verbrannt oder landen auf Müllkippen. Dank der neuen EU-Richtlinie soll die Recycling-Quote auf 50 bis 75 Prozent erhöht werden. Diese Quote soll spätestens 30 Monate nach Inkrafttreten der Richtlinie erreicht werden.

Bitkom zufolge sind derzeit in Deutschland derzeit etwa 500 Millionen Computer und sonstige IT-Geräte sowie Fest- und Mobiltelefone und Faxe “im praktischen Einsatz oder stehen eingemottet in der Ecke”. Allein in diesem Jahr kämen weitere 50 Millionen Geräte hinzu. Die Industrie sei bereit, die Geräte an kommunalen Sammelstellen abzuholen und die weitere Verwertung und Entsorgung zu organisieren, betonte Jung. Dieses Angebot gelte auch für so genannte Alt-Altgeräte und Waisenprodukte, deren Hersteller nicht mehr existieren und die deshalb nicht zur Finanzierung herangezogen werden können. “Wir sehen uns klar in der Pflicht, wenn es um umwelt- und verbraucherfreundliche Entsorgung von Altgeräten geht”, sagte Jung. “Aber wir sehen unsere Verantwortung nicht darin, die Sanierung der kommunalen Abfallentsorgung zu übernehmen.”

Die EU-Umweltminister hatten sich zunächst nicht festgelegt, wie und wo der Elektroschrott eingesammelt werden soll. Die EU-Kommission hatte kommunale Sammelstellen vorgeschlagen; das Europaparlament wollte die Hersteller verpflichten, Altgeräte zu Hause bei den Verbrauchern abzuholen. Deutschland hatte darauf gedrungen, es den einzelnen Mitgliedsstaaten zu überlassen, wie die Sammlung organisiert werden soll. Über den Richtlinien-Text muss nun das Europaparlament erneut befinden. Sollten die Europaabgeordneten in zweiter Lesung auf ihrer Position beharren, müssen sich Parlament und Ministerrat in einem Vermittlungsverfahren auf einen Kompromiss einigen.

Quelle: www.zdnet.de von 15.06.2001

Ein Euro-Rechner kostenlos im Netz

Mittwoch, September 3rd, 2008

WÄHRUNG: Für die Umstellung auf den Euro wappnen sich PC-Besitzer nun mit einem kostenlosen Programm. Unter www.europlus-quick.de lässt sich die Software „EuroQuickPlus” der Firma Alpenland aus dem dem Netz laden rechnet die Landeswährungen der Euroländer in die neue Währung um, und beherrscht darüber hinaus noch die Umrechnung von Währungen wie den US-Dollar oder den Yen. Wird das Programm aufgerufen, läuft es im Hintergrund mit. Soll etwa in einem Word-Dokument ein Zahlenwert umgerechnet werden, markiert der Anwender ihn einfach und betätigt eine vorher festgelegte Tastenkombination. Nun erscheint der gewünschte Wert. Pro Haushalt gibt es einen Rechner gratis. Wer weitere Lizenzen benötigt, muss 250 DM zahlen.

Quelle :Recklinghäuser Zeitung

Private Nutzung des PCs erlaubt

Mittwoch, September 3rd, 2008

STEUERN: Wer einen Computer zu Hause als Arbeitsmittel nutzt, hat jetzt bessere Chancen beim Finanzamt. Es muss die Kosten als Werbung oder Betriebsausgaben jetzt auch anerkennen, wenn die private Mitbenutzung mehr als zehn Prozent beträgt. Das hat das Finanzministerium Nordrhein-Westfalen per Erlass entschieden. Wie PC-Besitzer die Aufteilung in private und berufliche Kosten künftig nachweisen müssen, steht laut der Stiftung Warentest derzeit allerdings noch nicht fest. Sicher ist dagegen, dass dieser bundeseinheitliche Erlass für alle noch offenen Verfahren gilt (Finanzministerium Nordrhein-Westfalen, AZ S 2354-1-VB 3).


Quelle: Recklinghäuser Zeitung

EU untersucht DVD-Preispolitik

Mittwoch, September 3rd, 2008

EU nimmt auch den DVD-Regionalcode unter die Lupe

Wie die Financial Times Deutschland berichtet, untersucht die EU-Kommission derzeit das Preisgebaren der Filmindustrie bei Spielfilm-DVDs. Die Kommission suche nach einer Erklärung, warum europäische Kunden für Spielfilm-DVDs oft deutlich mehr bezahlen müssen als Käufer in den USA.

Im Zuge der Ermittlungen steht auch der DVD-Regionalcode im Visier der EU-Ermittler, berichtet die Financial Times Deutschland. Mit der Markteinführung der DVD wurde die Welt von der Filmindustrie in sechs Regionen aufgeteilt. USA und Kanada befinden sich dabei in Region 1, während die Region 2 aus Europa und Japan besteht. Eine Region-1-DVD kann nicht ohne weiteres auf einem europäischen Region-2-DVD-Player abgespielt werden. Die US-Filmindustrie rechtfertigt den Regionalcode damit, dass man so Grauimporte verhindern und die Kino-Premierentermine der Studios bewahren wolle. Oft erscheint ein Film in den USA bereits auf DVD, wenn dieser in Europa erst in die Kinos kommt.

Durch den Regionalcode seien europäische Kunden nicht in der Lage, die preiswerteren Region-1-DVDs aus den USA auf ihren Geräten abzuspielen, argumentiert die EU-Kommission. Sie will prüfen, ob sich die Filmkonzerne damit wettbewerbswidrig verhalten und verlangt von der Filmindustrie eine Erklärung für die Einführung der Regionalcodes.

Ferner argumentiert die Filmindustrie, dass der Regionalcode die Tantiemenabrechnung für die Künstler erleichtere. Gemäß der Financial Times Deutschland vermute die EU-Kommission, dass hier versucht wird, das Recht am geistigen Eigentum zu Gunsten der Filmwirtschaft auszunutzen. Bereits bei anderer Gelegenheit hat der EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti betont, dass die Grenze zwischen Eigentumsschutz und der Ausnutzung einer dominanten Marktposition hauchdünn sei.

Wie die Zeitung berichtet, wird Monti auf dem Verbraucherwettbewerbs-Tag in Stockholm die Untersuchungen zur DVD-Preispolitik offiziell bekannt geben.

Altersgerechter PC bald auf dem Markt

Mittwoch, September 3rd, 2008

COMPUTER: Info-Mobil geht auf Tour

Ausgerüstet mit dem weltweit ersten Computer für Senioren geht das Info-Mobil des Vereins -”Seniorinnen und Senioren in der Wissensgesellschaft” (VSiW) auf Deutschlandtour.

Der Start der ”mobilen Computerschule” war am 30. Mai auf der Insel Rügen. Weitere Stationen sind Hamburg, Bremen, Leipzig und weitere Städte in Ost- und Westdeutschland.

In dem mit zwölf PC-Arbeitsplätzen ausgestatteten Info-Mobil haben Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit, sich über verschiedene Computeranwendungen bis hin zum Internet zu informieren. Während der Tour wird auch das erste seniorengerechte Computersystem ”Senior Club” des Leipziger IT-Unternehmens Lintec vorgestellt. Lintec-Chef Hans Dieter Lindemeyer unterstrich, dass der ”Senior Club” unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Zielgruppe entwickelt worden sei. Umfragen hätten ergeben, dass sich ältere Menschen besonders durch den Gebrauch von PC und Internet in die Lage versetzt sähen, an modernen Technologien und Entwicklungen der Gesellschaft teilzunehmen. Deshalb biete der ”Senior Club” als Besonderheit eine eigens entwickelte Seniorensoftware, die den alltäglichen Umgang mit dem Computer erleichtere. Ab Jahresmitte, so das Unternehmen, würden die ersten Computer in größerer Stückzahl bereit stehen.

Mit dem altersgerechten Computersystem glaubt das Leipziger Unternehmen, eine Marktlücke entdeckt zu haben. Entsprechend hoffnungsvoll sind auch die anvisierten Ziele: 10.000 Einheiten des ”Senior Club” will Lindemeyer noch in diesem Jahr absetzen, Preis: ab 3000 Mark. Nach möglichen Kooperationspartnern halte sein Unternehmen Ausschau. -AP

http://www.iid.de/vsiw
http://www.lintecseniorclub.de

Quelle: Waltroper Zeitung

Symantec warnt vor “Noped”

Mittwoch, September 3rd, 2008

Neuer Mail-Wurm sucht nach Kinderpornos

Der Softwarehersteller Symantec warnt vor einem neuen Mail-Wurm, der möglicherweise mit guten Absichten geschrieben wurde. Der Visual-Basic-Wurm “Noped” werde als Anhang einer E-Mail verschickt, so das Unternehmen. Nach seiner Aktivierung zeige er eine Testdatei und durchsuche die Festplatte von Windows-Rechnern nach Dateien mit Kinderpornographie.

Als Grundlage für seine Suche verwendet “Noped” offenbar eine Liste mit Dateinamen, die für den Virenschreiber auf Bilddateien mit Kinderpornographie hindeuten. Hat der Wurm eine solche verdächtige jpg-Datei entdeckt, dann benachrichtigt er eine zufällig ausgewählte Polizeidienststelle auf einer Liste. Überdies versendet er sich wie die anderen Würmer auch an alle Adressen, die im Outlook-Adressbuch des infizierten Computers vorhanden sind.

Die Betreffzeile der Mail, mit der Noped zur Zeit verschickt wird, lautet: “FWD: Help us all to end illegal child porn now”. Die Datei im Anhang heißt: “End illegal child porn now.txt” . Der Softwarehersteller Symantec warnt vor einem neuen Mail-Wurm, der möglicherweise mit guten Absichten geschrieben wurde. Der Visual-Basic-Wurm “Noped” werde als Anhang einer E-Mail verschickt, so das Unternehmen. Nach seiner Aktivierung zeige er eine Testdatei und durchsuche die Festplatte von Windows-Rechnern nach Dateien mit Kinderpornographie.

Als Grundlage für seine Suche verwendet “Noped” offenbar eine Liste mit Dateinamen, die für den Virenschreiber auf Bilddateien mit Kinderpornographie hindeuten. Hat der Wurm eine solche verdächtige jpg-Datei entdeckt, dann benachrichtigt er eine zufällig ausgewählte Polizeidienststelle auf einer Liste. Überdies versendet er sich wie die anderen Würmer auch an alle Adressen, die im Outlook-Adressbuch des infizierten Computers vorhanden sind.

Die Betreffzeile der Mail, mit der Noped zur Zeit verschickt wird, lautet: “FWD: Help us all to end illegal child porn now”. Die Datei im Anhang heißt: “End illegal child porn now.txt”.

Computer-Monstrum hat “Bits zum Anfassen”

Mittwoch, September 3rd, 2008

HISTORISCHER NACHBAU: Zuses Sohn zeigt ”Laptop-Z3” Genau 60 Jahre nach dem Bau der ersten frei programmierbaren Rechenmaschine der Welt haben Berliner Wissenschaftler einen Nachbau fertig gestellt. Wenn die Z3 rechnet, dann rattert und blinkt sie unablässig. Das archaisch anmutende Gerät beansprucht dabei den Platz eines großen Kleiderschranks.

VON TILO RESENHOEFT (DPA)

Was wie ein Relikt klingt, war seinerzeit ein Meilenstein der Computertechnik. Rechtzeitig zum Jubiläum am 12. Mai hat ein Gemeinschaftsprojekt der Freien und Technischen Universität Berlin eine Kopie der Z3 vollendet. Erfinder der Z3 ist Konrad Zuse (1910-1995). Mit seinem im Mai 1941 in Berlin- Kreuzberg vorgestellten Automaten revolutionierte der Bau-Ingenieur industrielle Arbeitsvorgänge. Der etwa zwei Tonnen schwere Antik-Computer beherrschte die vier Grundrechenarten und konnte im Gegensatz zu Konkurrenzerfindungen als erste Maschine bis zu 64 Kommazahlen bearbeiten.

Zuses Sohn Horst, Privatdozent an der Technischen Universität Berlin, gehört zu den Initiatoren des in drei Jahren nachgebauten Rechners. Mit der historisch korrekten Kopie wollte das Team nachvollziehen, wie die Z3 funktionierte. Im Gegensatz zum Original sollte der hundert Mal kleinere ”Laptop-Z3” auch für Laien verständlich sein. 2400 eigens installierte Leuchtdioden zeigen dem Betrachter, an welchen Stellen gerade eine Zahl durchgeschaltet wird.

Pentium arbeitet kaum anders

”Wir haben großen Wert darauf gelegt, verständliche Wissenschaft zu machen”, begründet der Sohn des Computer-Pioniers die Unterschiede zum Original-Rechner. Von den ”Bits zum Anfassen” wird auch Bundespräsident Johannes Rau bei einer Vorführung im Wissenschaftszentrum Bonn profitieren. Anschließend soll die Z3-Kopie zu didaktischen Zwecken in Museen, Institutionen und Schulen aufgestellt werden.

”Ein moderner Computer mit einem üblichen Pentium-Prozessor arbeitet im Prinzip nicht wesentlich anders”, erklärt der Zuses Sohn die Bedeutung der Z3 für die digitale Gegenwart. Wie bei der Erfindung seines Vaters befindet sich auch in jedem modernen Rechner ein Speicher, eine arithmetische Einheit und ein Steuerwerk.

Nach der Z3 entwickelte Zuse mit dem ”Plankalkül” auf 300 Seiten 945 außerdem die erste höhere Programmiersprache.

Ein maßstabsgetreuer Nachbau der Z3, den Konrad Zuse in den 60er Jahren noch selbst gebaut hatte, befindet sich im Deutschen Museum in München. Das Original wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Quelle: Recklinghäuser Zeitung