Archive for the ‘Computer’ Category

Microsofts neue Taktik

Mittwoch, September 3rd, 2008

Alle 3 Jahre für Software bezahlen

Wie bekannt, ist Software aus dem Hause Microsoft nicht gerade billig, so die PC-Welt. Doch nun will Microsoft noch einen draufsetzen. Nach Informationen der Internetseite CNET hat Microsoft vor, in bestimmten Zeitabschnitten sich seine Lizenzen von Produkten immer wieder bezahlen zu lassen. Sonst dürfe man das Produkt nicht weiter verwenden. Entweder man zahlt die ‘Auffrischung’ der Lizenz, oder das Produkt ist nicht mehr verwendbar.

Quelle: Daily Short News

Intel verspricht neue digitale Revolution

Mittwoch, September 3rd, 2008

TAKTRATE: Zehn Gigahertz möglich

Mit der Entwicklung eines noch kleineren Transistors sollen Computer bis zum Jahr 2005 zehn Mal so leistungsfähig werden wie heute.

Der amerikanische Chip-Marktführer Intel stellt am Montag in San Francisco einen Transistor vor, der mit 30 Nanometern mehr als vier Mal so klein ist wie die derzeit übliche Größe dieser zentralen Schalter für den Fluss der Elektronen im Mikrochip.

”Wir stehen erst am Anfang der digitalen Revolution”, sagte der technische Marketing-Manager Pierre Mirjolet. Die auf der Fachkonferenz IEDM (International Electron

Devices Meeting) gezeigten Forschungsergebnisse der Intel-Labors bei Portland im US-Staat Oregon ermöglichten die Produktion von Prozessoren mit einer Taktrate von zehn Gigahertz, also zehn Milliarden Schaltungen pro Sekunde.

Derzeit sind Prozessoren mit einer Taktrate bis 1,5 Gigahertz auf dem Markt.

Der neue 30-Nanometer-Transistor (30 Nanometer sind 0,000030 Millimeter) könne innerhalb einer Picosekunde - das ist eine Billionstel Sekunde - seinen Spannungszustand ändern und sei damit das schnellste Schaltelement der Welt, sagte Intel-Techniker Mirjolet. -AP

Quelle: Waltroper Zeitung

Lara is back - Tomb Raider 5 “Die Chronik” erscheint am 24.Nov. 2000

Dienstag, September 2nd, 2008

Was gibt’s Neues Fräulein Croft?
Wer Tomb Raider - The Last Revelation durchgespielt hat, wurde mit der Ungewissheit zurückgelassen, ob unsere Heldin überlebt hat. Schließlich zeigte die letzte Einstellung eine eingeschlossene Lara in einer Grabkammer. Allerdings dürfte der fünfte Teil der Tomb-Raider-Serie ”Die Chronik” den Nebel um das mysteriöse Verschwinden nicht sonderlich auflösen: Wenige Tage nach ihrem Fortbleiben wird ein Gedenkgottesdienst abgehalten. In der Hoffnung, dass die Gebete für Laras Überleben ein Ohr im Himmel finden, kehren drei Personen nach der Andacht in Laras Haus zurück: Jean Yves, Winston und der irische Priester Father Patrick. In tiefer Trauer erinnern sich die Versammelten an die wagemutigen Abenteuer des weiblichen Indiana-Jones-Pendants. Erst im weiteren Spielverlauf wird nach und nach immer klarer, was genau Lara in der Vergangenheit mit diesen drei Personen zu tun hatte.

Die Schauplätze
Die Gedächtnis-Reise führt den Spieler durch vier verschiedene Episoden und Lebensabschnitte der 32-jährigen Schönheit. Die Handlung beginnt mit einer für den Fan vertrauten Umgebung: In Rom werden schnell Erinnerungen an den zweiten Teil in Venedig wach. Atmosphärisch gut in Szene gesetzt, lockt die zweite Episode mit einem russischen U-Boot. So wird man in diesem Part eher das Gefühl haben, Dana Scully anstatt der britischen Forscherin zu steuern. Waffenlos muss sich die 16-jährige Lara ganz auf ihre Beweglichkeit und ihren Verstand verlassen, um mit allen Gefahren und Feinden zurechtzukommen, die ihr auf der irischen Insel begegnen. Der letzte Abschnitt ist vielleicht der beste und innovativste des ganzen Spiels: In einem Hochhaus sieht sich Madame Croft gezwungen, penibel auf die Sicherheitsvorkehrungen zu achten, um unerkannt zu bleiben. In diesem High-Tech-Hochaus-Level wird die Cyber-Ikone einen Begleiter namens Zip haben, der sie mit Informationen versorgt. Im Großen und Ganzen lehnt sich die Atmosphäre des Spielabschnitts sehr stark an den Film ”Matrix” an, zumal Lara in ihrem schwarzen Latex-Anzug sehr stark mit Trinity um den coolsten Look konkurriert.
Fazit: Jeder Abschnitt veranlasst den Spieler, seine Taktik an die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen, was den TR-Fan ganz gut fordern dürfte.

Neue Features
Zahlreiche neue Animationen werden die Augen des Fans erfreuen. Hierzu zählen auch die neuen Bewegungsabläufe des Balancierens auf einem Seil oder des Hangelns an Stangengerüsten. Mit der ”Suchen-Option” kann Lara jegliche Aktenschränke, Schubladen und Schreibtische durchwühlen, um nützliche Gegenstände zu finden, wie zum Beispiel den neuen Wurfhaken oder das Präzisionsgewehr.

Ferner werden ihre Aktionen nicht mehr auf taube Ohren stoßen: Die überarbeitete Künstliche Intelligenz der Gegner verlangt ein leiseres Vorgehen, da eventuelle Gegner auf die Geräuschkulisse achten. Mit der ”Tarn-Option” ist Lara jedoch in der Lage, ob mit oder ohne Chloroform die Feinde unschädlich zu machen -
Rambo lässt grüßen.

Insgesamt zeichnet sich die grafische Umgebung der vorgegebenen Levels durch weitere Details, verbesserte Lichteffekte sowie eine größere Anzahl von Spielcharakteren und Objekten aus, die nun auch umfassendere Interaktionsmöglichkeiten bieten. Das Inventar wird in größerem Umfang genutzt, so dass über die ”Kombinieren-Option” vielfältigere Variationsmöglichkeiten gegeben sind.

Ein Leckerbissen
Aufgrund vielfachen Wunsches der Fans hat Core Design an einer modifizierten Endverbraucher-Version des Tomb-Raider-Editors gearbeitet, die es den Spielern ermöglicht, mit Hilfe derselben Tools, die auch von den Tomb-Raider-Programmierern benutzt werden, eigene Levels zu kreieren.

Schlusswort
Die Chronik vereint die populärsten Elemente der vorangegangenen Tomb-Raider-Titel. Die Aufgabenstellung ist dank der linearen Gestaltung jedes Adventures eindeutig und wird die TR-Rookies nicht ziellos umherlaufen lassen. Wie Core Designs schon vor geraumer Zeit angekündigt hat, kommt es erst im nächsten Jahr zu der langerwarteten Bekanntschaft mit der neuen Grafik-Engine, wenn im Sommer 2001 ”The Next Generation” (Tomb Raider 6) den Markt überflutet. Vorerst muss der Spieler noch mit der alten Engine vorlieb nehmen, gleichwohl die Coreianer alles Mögliche herausgekitzelt haben. Letztendlich handelt es sich bei ”Die Chronik” um ein gelungenes Intro für den sechsten Teil der Lara-Croft-Saga. Mir bleibt nur der ketzerische Gedanke, ob es nicht nach dem sechsten Teil an der Zeit wäre, den Action-Adventure-Kult zu begraben, um Lara Croft auf anderen Plattformen wieder zum Leben zu erwecken.

Windows ME: Internet-Integration mangelhaft

Dienstag, September 2nd, 2008

Internet-Integration erst mit “Windows NET” im nächsten Jahr

Ab morgen ist eine neue Version des Betriebssystems Windows verfügbar, die sich in erster Linie an Privatnutzer richtet. “Windows ME” (ME = Millennium Edition) soll Windows 98 ablösen. Das System wird nach Angaben des Herstellers Microsoft wesentlich anwenderfreundlicher und absturzresistenter sein.

Besonders stolz ist Microsoft auf das Konzept der “PC Gesundheit”. Dazu gehört neben der Systemwiederherstellung auch der Schutz wichtiger Systemdateien. Nur nach mehreren Warnhinweisen hat der Anwender Zugriff auf diese Dateien. Die Systemwiederherstellung speichert automatisch alle zehn Betriebsstunden die aktuellen Einstellungen.

Auch an Internet-Nutzer wurde gedacht. Mittels virtueller Assistenten soll der Einstieg in die Online-Welt leichter gelingen. Das neue System sei wesentlich Multimedia-tauglicher als sein Vorgänger. Mit dem “Movie Maker” soll die einfache Bearbeitung von digitalen Fotos, Videos und Musik möglich sein. Damit können Hobby-Filmer beispielsweise digitale Videos schneiden und mit Musikstücken unterlegen.

Allerdings baut “Windows Me” auf die gleiche Technologie wie Windows 98 auf, Änderungen im Kern gibt es wenig. Einen deutliche Änderung plant Microsoft erst mit dem für 2001 geplanten System “Windows.NET”, das das Betriebssystem stärker mit dem Internet verknüpfen soll.

Ob sich der Umstieg auf “Windows Me” lohnt, ist unter Experten umstritten. “Außer netten Beigaben wie Movie Maker, Internet-Spielen und PC-Health bleibt nur wenig Neues”, schreibt beispielsweise das Computermagazin “c’t”. Die Aktualisierung von “Windows 98″ auf “Windows Me” soll Microsoft zufolge 229 Mark kosten. Konkrete Verkaufserwartungen nannte das Unternehmen nicht.

Der mächtige Diablo lebt!

Dienstag, September 2nd, 2008

Nach dem sagenhaften Erfolg von ”Diablo” im Jahre 1997 haben die Spieler der Welt darauf gehofft, irgendwann einen zweiten Teil in ihren PC werfen zu können. Und nun ist es soweit.

Dabei ist es gar nicht so einfach, dem Reiz des Spiels auf die Schliche zu kommen, denn eigentlich handelt es sich bei ”Diablo 2” um ein denkbar einfaches Spiel. Zu Beginn erhält man die Möglichkeit, einen von fünf ”Jobs” zu wählen (Barbar, Totenbeschwörer, Amazone, Paladin oder Zauberin).

Dann kann die Geschichte beginnen. Nach einer filmreifen Einführung beginnt zunächst die Suche nach Andariel, um das Volk der Amazonen zu retten. Zu schaffen ist dies, indem man sich durch diverse Minimissionen kämpft (sechs) und unzählige Monster, Zombies, Rattenmänner und Kriegerinnen niederstreckt. Am des ersten Aktes wartet dann die bösartige Andariel…

Es schließen sich drei weitere Akte an, die jeweils durch fantastische Kurzfilme eingeführt werden und dem Spieler keine Chance lassen, der Atmosphäre des Spiels zu entkommen. In jedem der Akte fiebert man mit dem Helden mit, sieht ihn an seinen Aufgaben wachsen und verschafft ihm neue Fähigkeiten.

Je tiefer man in die Geschichte eindringt, desto gefährlicher werden die Monster. Die Effekte werden grandioser - und wer nach mehreren Stunden spielen keine schweißnassen Hände hat, sollte dringend zum Arzt gehen. Das Spielprinzip ist trotz der epischen Geschichte denkbar einfach: Metzel alle Monster nieder und sammel ein, was Dir vor die Füße fällt.

Gerade diese Einfachheit macht ”Diablo 2” so unwiderstehlich und für jeden geeignet: Wer noch nie am PC gespielt hat, sollte jetzt damit anfangen. Und alte Profis werden sich dem Charme des Games sowieso kaum entziehen können.

”Diablo 2” kommt mit keinen wirklich neuen Ideen daher. Aber die Mischung der Elemente von Action- und Rollenspiel hat Blizzard mit diesem Titel zu einer Perfektion getrieben, die schwerlich zu überbieten ist. (ada)

Systemanforderung
Windows 95/98, Pentium ab 233 MHz, 64 MB RAM, 650 MB freier Festplattenspeicher, Soundkarte, 3D-Grafikbeschleuniger (Internetverbindung ab 56 kbps für Online-Spiele)

Virenangriff: “Stages” tarnt sich als Text-Datei

Dienstag, September 2nd, 2008

Ein neuer VB-Skriptvirus hat die Rechnersysteme von über 100 Unternehmen in Amerika, Asien und Australien befallen und deren eMail-System außer Gefecht gesetzt.

Der Virus namens ”Stages” tarnt sich als harmlose Text-Datei und war Freitag zunächst in den USA aufgetaucht. Ebenso wie der ILOVEYOU-Virus versendet sich der neue Virus automatisch an alle Adressen, die im Verzeichnis der infizierten Rechner aufgeführt sind.

Dateien lässt ”Stages” zwar in Frieden, ist allerdings die erste bekannte *.shs-Schädlingsdatei. Normalerweise ist sie nicht als solche erkennbar, sondern kommt unter dem Endungskürzel *.txt Daher. Nur nach schwierigen und nicht unproblematischen Eingriffen in die Systemregistrierung wird die Endung *.shs sichtbar.

”Stages” verbreitet sich nicht nur über die Programme Outlook oder Outlook Express von Microsoft, sondern auch über Chatrooms. Die infizierten eMails sind im Subject an Begriffen wie ”funny”, ”life stages” oder ”jokes” erkennbar.

Der Text der Botschaft lautet ”the male and female stages of life”. Gegen ”Stages” helfen die aktuellen Definitionsdateien aller gängigen Virenscanner.

Ab Juni erhältlich: Deutsches Office 2000 Service Release 1

Dienstag, September 2nd, 2008

Weniger Fehler und mehr Sicherheit vor bösartigen E-Mail-Attachments

Die deutsche Version des Service Release 1 (SR-1) für Microsofts Office 2000 soll ab Anfang Juni 2000 zum Download bereitstehen. Es enthält laut Microsoft Updates für die einzelnen Office-2000-Anwendungen sowie System-Komponenten von Windows 2000 und soll besser vor bösartigen E-Mail-Attachments wie dem Love-Letter-Wurm schützen.

Zu dem wesentliche Neuerungen des Microsoft Office 2000 Service Release 1 zählen neben den Applikations-Updates für Word, Outlook, Access, Excel, PowerPoint, FrontPage und Publisher auch Updates für Windows 2000, einschließlich Internet Explorer 5.01, Windows Installer 1.1 und MDAC 2.5. Für Office 2000 Premium und Developer Kunden gibt es zudem ein Update von PhotoDraw 2000 auf PhotoDraw 2000 Version 2.0.

Die seit letzter Woche - vor allem dank des Love-Letter-Wurms - immer lauter werdende Kritik an Sicherheitslücken in Microsoft-Produkten kann Microsoft mit den im SR-1 enthaltenen Sicherheits-Updates sicherlich nicht beseitigen, doch der Alltag dürfte für Outlook-2000-Benutzer zumindest etwas sicherer werden.

Die Sicherheitsupdates verhindern nach der Installation des SR-1 unter anderem einen direkten Aufruf von lauffähigen Attachments aus E-Mails heraus. Anwender müssen unter Umständen gefährliche E-Mail-Anlagen, also ausführbare Dateien, unter anderem .exe- oder .vbs-Dateien, vor Öffnen zunächst auf ihrer Festplatte speichern, bevor sie die Datei benutzen können. Mit dieser Beschränkung soll es nicht mehr möglich sein, Dateien unachtsam auszuführen.

Das SR-1 steht ab Anfang Juni für Endanwender und Administratoren in der deutschen Version zum Download über das Internet bereit. Der Umfang des SR-1 Updates beträgt laut Microsoft zwischen 26 und 40MB. Die exakte Größe ist davon abhängig, ob eine einzelne Anwendungen oder die gesamte Office 2000 Premium-Suite installiert wurden.

Kunden können das Update über Microsoft Direkt (0180/525 11 99, DM 0,24/Min.) gegen eine Bearbeitungsgebühr von 11,- DM auch auf CD anfordern. Dort kann ebenfalls ein vollständiges CD-Set von Office 2000 SR-1 für Office 2000 Premium und Developer-Kunden angefordert werden.

Polizei hat Hacker aber keinen Haftbefehl

Dienstag, September 2nd, 2008

Manila - Die philippinische Bundespolizei hat den mutmaßlichen Urhebers des weltweit aktiven Computervirus ‘I love you’ ausfindig gemacht, konnte ihn aber nicht fassen, weil sie wegen des Wochenendes keinen Haftbefehl bekam. Polizeichef Panfilo Lacson sagte am Sonntag, der Verdächtige sei nun auf der Flucht, man fahnde aber nach ihm. Der Polizei zufolge handelt es sich bei dem Hacker um einen 23-jährigen Mann aus einem Vorort der Hauptstadt Manila.

Unterdessen hat die australische Polizei den Verdacht eines schwedischen Computerexperten als Spekulation zurückgewiesen, der Urheber des Virus sei ein deutscher Austauschschüler. Allerdings löste die Computer-Attacke auch Ermittlungen in Deutschland aus.

Der philippinische Chef der Abteilung für Betrugs- und Computerkriminalität, Nelson Bartoleme, sagte, es habe sich wie am Samstag kein Haftrichter auftreiben lassen. Die Ermittlungen seien aber abgeschlossen, man habe einen Zeugen und der Verdächtige sei überwacht worden. Das Problem sei der Richter gewesen.

Weitere Details über die Identität des angeblichen Virus-Programmierers wollte er nicht nennen. Bei den Ermittlungen werde man von der US-Bundespolizei (FBI) unterstützt. Die Zeitung ‘Washington Post’ hatte am Wochenende berichtet, das FBI habe die elektronische Spur des Virus bis hin zu einzelnen Computern auf den Philippinen verfolgt. Bartoleme sagte, sobald der mutmaßliche Hacker festgenommen sei, würden die US-Beamten den Computer analysieren.

Eine australische Polizei-Sprecherin sagte, es habe zwar eine Menge spekulative Berichte über den mutmaßlichen deutschen Hacker gegeben, ein wirklich harter Beweis liege aber nicht vor. Am Vortag hatte der schwedische Computerexperte Fredrick Bjorck erklärt, nach seiner Erkenntnis gehe der Virus auf einen deutschen Austauschschüler in Australien zurück, den er als Michael identifizierte. Der junge Mann habe den Virus auf dem Weg über die Philippinen aktiviert. Ober er auf den Philippinen gewesen sei, könne er nicht sagen. Bjorck, der im vergangenen Jahr der amerikanischen Bundespolizei FBI beim Aufspüren des Urhebers des ‘Melissa’-Virus behilflich war, sagte weiter, Michael habe in Internet-Benutzergruppen Spuren hinterlassen. Die australische Polizeisprecherin kündigte an, sobald handfeste Verdachtsmomente vorlägen, würden die Ermittlungen aufgenommen.

Bundesinnenminister Schily hat das Bundeskriminalamt (BKA) wegen der Viren-Attacken mit Ermittlungen beauftragt. Bei einem ’sehr ernst zu nehmenden Angriff auf die Datensicherheit’ sei eine Untersuchung durch das BKA geboten. Zuvor hatte Schily bereits angekündigt, er wolle Viren-Angriffe auf internationale Computersysteme härter ahnden. Dafür solle das bestehende Gesetz erweitert und alle Attacken unter Strafe gestellt werden, sagte ein Ministeriumssprecher. Bisher könnten Angriffe nur bei nachweisbaren Schaden bestraft werden. Der über E-Mail verbreitete Virus war am Donnerstagmorgen entdeckt worden und hatte Millionen Computer in aller Welt lahm gelegt. Zudem traten mehrere Varianten unter Namen wie ‘Joke’ (Witz) oder ‘Mother’s Day’ (Muttertag) auf. Das Virus befällt Computer, auf denen Betriebsysteme der Windows- Familie des US-Software-Herstellers Microsoft eingesetzt werden.

Weltweit könnten bis zu 45 Millionen Computer befallen sein, sagte ein Vertreter des Marktforschungsunternehmens Computer Economics im kalifornischen Carlsbad. Bis Mitte kommender Woche belaufe sich die Schadenshöhe möglicherweise auf bis zu zehn Milliarden Dollar (rund 21 Milliarden Mark). Auch in Neuseeland und Japan legte der Liebes-Virus zahlreiche Computersysteme lahm und richtete einen Millionenschaden an. Der größte neuseeländische Telefonanbieter teilte mit, man habe insgesamt 17.000 E-Mails aus ihrem Internet-Angebot löschen müssen und setze die Suche nach weiteren Varianten des Virus fort. Die japanische Internet-Firma Trend Micro schätzt, dass der Umfang des Schadens an japanischen Rechnern erst zu Wochenanfang berechnet werden kann, wenn sämtliche Angestellte an ihre Computer zurückkehren. Bisher habe man 28.000 PCs registriert, die mit dem Virus infiziert sind. US-Versicherer kündigten am Samstag an, sie würden nicht für den Virus-Schaden aufkommen, weil die meisten betroffenen Firmen keine spezielle Police dafür abgeschlossen hätten. In Deutschland rechnen Versicherer dagegen mit möglicherweise hohen zwei- bis dreistelligen Millionenbetrag an Schadensleistungen. Eine genaue Summe sei noch nicht zu beziffern, teilte etwa der Marktführer Allianz mit. In Deutschland sind bei mehreren Unternehmen im Rahmen einer Software-Versicherung die direkten Schäden durch den Verlust von Daten versicherbar.

US-Regierung will Microsoft zerschlagen - Betriebssystem Windows soll vom Rest des Konzerns getrennt werden.

Dienstag, September 2nd, 2008

Washington - Der Software-Riese Microsoft soll nach dem Willen der US-Regierung in zwei Teile zerschlagen und bis zu zehn Jahre lang in seinen Geschäftspraktiken stark eingeschränkt werden. Einen entsprechenden Antrag hat die US-Regierung am Freitag gemeinsam mit 17 Bundesstaaten bei Gericht gestellt. Eine der neuen Firmen soll das Betriebssystem Windows anbieten, die andere Anwendungssoftware. Die Aufspaltung in zwei Bereiche werde den Wettbewerb und die Innovation in der Softwarebranche fördern, teilte die Regierung in Washington mit. Microsoft bezeichnete den Vorschlag als ”extrem” und unvernünftig. Die Aktie von Microsoft legte nachbörslich zu.

Microsoft war am 3. April von einem US-Gericht für schuldig befunden worden, seine marktbeherrschende Position bei Betriebssystemen missbraucht und damit US-Kartellrecht verletzt zu haben. Die Firma hat Berufung gegen das Urteil angekündigt. Dies ist der erste Fall seit dem Kartellverfahren gegen die Telefongesellschaft AT&T im Jahre 1974, in dem die US-Regierung gegen ein Unternehmen wegen Monopol-Missbrauchs einen so drastischen Schritt fordert.

”Dies ist das richtige Mittel zur richtigen Zeit”, erklärte Justizministerin Janet Reno in einer schriftlichen Mitteilung. ”Unser Vorschlag wird die Wettbewerbsfähigkeit stimulieren, Innovation fördern und den Verbrauchern eine neue und verbesserte Auswahl am Markt geben”, hieß es in der Erklärung. Nach Ansicht des stellvertretenden US-Justizminister Joel Klein werde der Vorschlag der Regierung den Verbrauchern helfen und den Software-Markt befreien. ”Unserem Vorschlag zufolge werden die Verbraucher in die Lage versetzt, ihre Produkte in einem freien und wettbewerbsfähigen Markt selbst auszuwählen.” Microsoft hat nun bis zum 10. Mai Zeit, eine Gegendarstellung auszuarbeiten. Am 24. Mai wird die Gerichtsanhörung stattfinden.

”Die Regierung verlangt extreme Einschnitte, die den Verbrauchern schaden und die Innovation verlangsamen”, sagte ein Microsoft-Sprecher kurz nach der Antragstellung. Die Forderungen würden nicht von den Fakten unterstützt und wahrscheinlich vor Gericht keinen Bestand haben. Microsoft-Mitbegründer und Chairman Bill Gates sagte, dass eine Zerschlagung des Konzerns den Shareholder Value beeinträchtigen werde. ”Niemand soll glauben, dass ein Shareholder Value nach einer Zerschlagung bewahrt wird”, sagte Gates in einer Telefonkonferenz. Ein solcher Schritt werde nicht nur Microsoft schaden, sondern auch den Verbrauchern und der gesamten US-Wirtschaft. ”Es ist für mich sehr wichtig, dass wir die Firma zusammen lassen. Microsoft würde durch eine Aufspaltung großen Schaden zugefügt. Dies ist eine Zerschlagung einer funktionierenden Gesellschaft”, fügte er hinzu. Er bezeichnete die vorgeschlagene Zerspaltung als äußerst willkürlich. Dieser Plan sei nicht von jemandem entwickelt worden, der etwas von der Softwarebranche verstehe, sagte Gates weiter.

Microsoft-Chef Steve Ballmer sagte, dass eine Zerschlagung die Pläne des Unternehmens für die so genannte nächste Generation von Softwareprodukten gefährden würde. ”Wir glauben nicht, das wir das Gesetz verletzt haben, und das Berufungsgericht muss den Fall erst noch entscheiden. Wir sind der Meinung, dass wir eine Verpflichtung gegenüber unseren Aktionären, Mitarbeitern, Partnern und Kunden haben, für das einzutreten, was wir für richtig halten”, sagte Ballmer.

Der Vorschlag bedeutet Beobachtern zufolge nicht, dass Microsoft unmittelbar zerschlagen wird. Die Ankündigung des Softwareherstellers, mit dem Fall bis zum Obersten Gericht zu gehen, könnte das Verfahren zumindest bis ins kommende Jahr verzögern. Bis dahin ist ein neuer US-Präsident gewählt, der die Kartellgesetze ändern könnte.

Nach dem Entwurf des Justizministeriums muss Microsoft vier Monate nach dem Urteil des zuständigen Richters Thomas Penfield Jackson einen Aufspaltungsplan vorlegen. Zudem müssten die Vorstände der beiden Unternehmen getrennt bleiben. Die zwei neuen Unternehmen dürften auch nicht miteinander fusionieren oder Gemeinschaftsunternehmen gründen. Bis zum Ende des Berufungsverfahrens würden Microsoft temporäre Beschränkungen auferlegt. Damit wolle man mögliche Drohungen Microsofts gegen Computerhersteller verhindern. Ein internes Kartell-Komitee solle bei Microsoft gegründet werden, um zu überwachen, ob der Softwarehersteller die Vorschläge auch wirklich befolge. Die Bedingungen für die Zerschlagung sollen zehn Jahre gültig sein.

Wall-Street-Analysten sahen in dem Vorhaben der Regierung gegen den Softwaregiganten kurzfristig nur eine sehr geringe Bedrohung für den Microsoft-Aktienkurs, da sich das Gerichtsverfahren jahrelang hinziehen dürfte. ”Die Information ist bereits überwiegend in den Aktienkurs eingepreist. Ich gehe nicht davon aus, dass sich der Kurs nach dieser Entscheidung großartig verändern wird”, sagte ein Analyst. Im nachbörslichen Handel stieg die Aktie sogar auf 71-15/16 Dollar vom offiziellen Freitagsschluss von 69-3/4 Dollar. ”Je mehr Nachrichten bekannt werden, desto weniger Unsicherheiten gibt es”, sagte ein anderer Analyst.

Die Auswirkung der Zerschlagung von Microsoft auf die Aktie könnte nach Ansicht der Berater des US- Justizministeriums mittel- bis langfristig sogar positiv sein. ”Abhängig vom Management nach der Trennung, der Leistung der beiden unabhängigen Unternehmen, den Marktbedingungen und einer Reihe anderer Faktoren, könnte die vorgeschlagene Aufspaltung eine positive Wirkung auf die Aktie ausüben”, hieß es in einer Erklärung der Wall-Street-Finanzberater Greenhill & Co. LLC, die das Justizministerium bei den Vorschlägen beraten haben.

In einer Stellungnahme warnte ein Microsoft-Sprecher, derart ”radikale Schritte” in dem Prozess um ein wettbewerbswidriges Verhalten des Konzerns wäre verbraucher- und innovationsfeindlich. Der Gerichtstermin ist für den 24. Mai angesetzt. Microsoft hat bereits angekündigt, dass es Berufung einlegen wird. Ein Urteil Jacksons, der den Konzern am 3. April des Wettbewerbsverstoßes schuldig gesprochen hatte, ist Anfang Juni möglich. Das endgültige Schicksal des weltgrößten Softwareunternehmens dürfte aber erst in Jahren fest stehen.

Betriebssystem Windows soll abgespalten werden

Die US-Regierung und die ebenfalls 19 klagenden US-Bundesstaaten, die sich mehrheitlich dem Vorschlag anschließen dürften, wollen den Konzern zwingen, sein weltweit dominierendes Betriebssystem Windows vom Rest des Unternehmens abzuspalten. Eine zweite Firma würde den Bereich Anwendungssoftware erhalten, zu dem beispielsweise das Textverarbeitungsprogramm Word gehört.

Den Berichten zufolge sollen die beiden Unternehmensteile zehn Jahre lang nicht wieder zusammengehen können. Die Betriebssystem-Firma müsste sich drei Jahre lang Restriktionen unterwerfen, die Konkurrenten den Wettbewerb erleichtern würden.

Das Verfahren ist von so großer Tragweite, dass sich das Weiße Haus in den Kartellprozess eingeschaltet hatte. Das Justizministerium informierte wegen erwarteter wirtschaftlicher Auswirkungen Top-Mitarbeiter von Präsident Bill Clinton über die Zerschlagungspläne.

Urteil gegen Microsoft erwartet

Dienstag, September 2nd, 2008

 20 Vergleichsvorschläge gescheitert, Gates: Wir haben alles getan

Washington - Die Bemühungen um einen Vergleich im Kartellprozess gegen den amerikanischen Softwaregiganten Microsoft sind gescheitert. Das teilte der Vermittler, Richter Richard Posner, am Samstagabend in Washington mit. Damit dürfte es in der kommenden Woche zum Urteil kommen, das nach aller Voraussicht gegen Microsoft ausfallen wird.

Die US-Regierung und 19 Bundesstaaten werfen dem Unternehmen von Bill Gates in ihrer Klage vor, es habe seine Marktmacht bei der Windows-Software für PCs dazu missbraucht, Konkurrenten aus dem Internetgeschäft zu drängen. Dies habe den technologischen Fortschritt behindert und Konkurrenten sowie Verbraucher geschädigt. Dieser Sichtweise ist der zuständige Richter in vorläufigen Feststellungen im vergangenen November bereits weitgehend gefolgt. Es gilt als sicher, dass Microsoft im Falle einer Niederlage Berufung einlegen wird. Damit dürfte sich das Verfahren noch Jahre hinziehen.

Richter Thomas Penfield Jackson hatte sein bereits für vergangene Woche angekündigtes Urteil auf Bitten des von ihm berufenen Vermittlers noch einmal verschoben. Die Parteien führten intensive Verhandlungen bis in die Nacht zum Samstag. Da habe sich herausgestellt, ”dass dieser Fall nicht zu vergleichen ist, zumindest nicht im jetzigen Stand des Verfahrens”, schrieb Posner in seiner Erklärung.

Er bedauerte das Scheitern der Bemühungen um eine Einigung. Der weitere Prozess drohe, eine Schlüsselindustrie der Weltwirtschaft zu verunsichern.

Gates und der Klageführer des Justizministeriums, Joel Klein, äußerten ebenfalls ihre Enttäuschung. ”Wir haben alles getan, um den Fall zu lösen”, sagte Gates am Firmensitz in Redmond. ”Aber die Regierung wollte einem fairen und vernünftigen Vergleich nicht zustimmen.” Microsoft habe einschneidende Konzessionen angeboten. Die Einigung sei daran gescheitert, dass Bundesregierung und Bundesstaaten nicht zusammengearbeitet hätten. Die Staaten hätten extreme Zugeständnisse wie die Zerschlagung von Microsoft verlangt.

Klein erklärte in Washington: ”Wir hätten einen effektiven Vergleich der Fortsetzung des Verfahrens vorgezogen. Aber ein Vergleich um eines Vergleichs Willen ist sinnlos.” Die Regierung werde Auflagen verlangen, ”die Microsoft daran hindern, sein Monopol zu nutzen.”

Posner betonte, dass die Verhandlungen nicht an mangelnder Bereitschaft von Microsoft oder der Bundesregierung zu einer Verständigung gescheitert seien. Die Bundesstaaten erwähnte er in diesem Zusammenhang nicht. Die Uneinigkeit über den wahrscheinlichen Weg, den Ausgang und die Folgen des weiteren Verfahrens sowie über die Implikationen und Einzelheiten eines Vergleichs sei einfach zu groß gewesen.

Posner verwies darauf, dass fast 20 Vergleichsvorschläge erarbeitet und erörtert worden seien. ”Unglücklicherweise haben sich alle Versuche als fruchtlos erwiesen.”

Microsoft bringt Windows 2000 heraus

Dienstag, September 2nd, 2008

 Verzögerung nutzte dem Konkurrenzsystem Linux

San Francisco (AP) Mit zwei Jahren Verspätung und einem Investitionsaufwand von einer Milliarde Mark hat der amerikanische Software-Konzern Microsoft am Donnerstag Windows 2000 auf den Markt gebracht. Das neue Computer-Betriebssystem für Unternehmen vereinfacht den elektronischen Austausch über unterschiedliche Standorte, läuft stabiler als der Vorgänger Windows NT und will mit zusätzlichen Sicherheitsfunktionen der zunehmenden Computerkriminalität begegnen.

Windows 2000 solle Bedürfnisse der Kunden besser bedienen und Marktanteile der Konkurrenz an sich ziehen, sagte der neue Vorstandsvorsitzende von Microsoft, Steve Ballmer, vor der Feier zur Markteinführung des neuen Betriebssystems in San Francisco. Nach jüngsten Zahlen des Marktforschungsinstituts IDC hat die verzögerte Einführung von Windows 2000 offenbar vor allem dem Betriebssystem Linux genutzt, das von unabhängigen Entwicklern in freier Zusammenarbeit gepflegt und kostenlos abgegeben wird.

Linux hat bei Betriebssystemen in Unternehmen derzeit einen Marktanteil von 24 Prozent, nachdem es ein Jahr zuvor erst 16 Prozent gewesen waren. Windows hat seinen Anteil von 38 Prozent weitgehend gehalten. Die übrigen Anteile entfallen auf Novell mit seinem Produkt Netware sowie auf verschiedene Unix-Anbieter wie Sun Microsystems oder Compaq. Auch Linux ist eine Variante von Unix. Bei Heimcomputern hingegen hat Microsoft mit Windows 95/98 einen weltweiten Marktanteil von etwa 85 Prozent.

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs um die führende Plattform für Internet-Geschäfte steht die Frage der so genannten Skalierbarkeit. Dabei geht es unter anderem um die Eignung von Computersystemen, gleichzeitig Millionen von Internet-Zugriffen verkraften und die entsprechenden Daten verarbeiten zu können. Microsoft setzt hierbei auf den in Windows 2000 integrierten Verzeichnisdienst ”Active Directory”, der theoretisch unendlich große Mengen von Informationen über die Vernetzung einfacher Personalcomputer verwalten soll. Hauptkonkurrent Sun Microsystems hingegen baut zu diesem Zweck seine Computer immer stärker aus - eine neue für dieses Jahr geplante Server-Generation bündelt die Rechenleistung von 128 Prozessoren.

Stabilität und neue Sicherheitsfunktionen von Windows 2000 wurden vielfach gelobt. ”Dies ist wahrscheinlich das beste Produkt, das Microsoft hinsichtlich der Erwartungen der Kundschaft je herausgebracht hat”, sagte Rob Enderle vom amerikanischen Marktforschungsinstitut Giga.

Beschleunigt wird mit Windows 2000 auch die Wartung der Personalcomputer in einem Unternehmen. Zu den ersten Großkunden von Windows 2000 in Deutschland zählen nach Angaben von Microsoft unter anderem die Robert Bosch GmbH, die Dresdner Bank und die Finanzverwaltung in Hamburg. In Europa wird Windows 2000 offiziell am Donnerstag nächster Woche eingeführt, dem ersten Tag der Computermesse “Cebit”.

Windows 2000: Mehrere zehntausend Fehler.

Windows 2000 wird wohl alles andere als problem- und fehlerlos laufen. Eine interne Microsoft-Meldung spricht von über 63.000 bekannten Problemen im Quellcode, die bis zum offiziellen Launch am 17. Februar beseitigt werden müssen.

“Wie viele von Ihnen würden 500 Dollar für ein Stück Software ausgeben, das 63.000 mögliche Fehler aufweist?” schreibt Windows-Entwicklungschef Marc Lucovsky.

Laut ZDNet listet das Microsoft-Memo unterschiedliche Arten von Problemen auf:

  • mehr als 21.000 “zurückgestellte” Bugs, die später behoben werden sollen. Darunter sollen eine ganze Reihe “ernster Probleme” sein.
  • mehr als 27.000 “BugBug-Kommentare”: Darunter versteht Microsoft Hinweise an Programmierer, dass bestimmte Eigenschaften der Software besser oder effizienter werden sollen.
  • im ganzen mehr als 65.000 “mögliche Stellen”, aus denen sich Probleme ergeben könnten. Microsoft schätzt, dass es in 28.000 Fällen tatsächlich zu ehlern kommen könnte.

Jetzt jagt das FBI die Internet-Hacker

Freitag, Juli 18th, 2008

Größter Angriff der Netz-Geschichte - Täter drohen bis zu 10 Jahre Haft
Washington - Die amerikanische Kriminalpolizei FBI hat die weltweite Fahndung nach Hackern aufgenommen, die innerhalb weniger Tage mehrere populäre Internet-Angebote lahm gelegt hatten. US-Justizministerin Janet Reno versicherte, dass die Washingtoner Regierung alles tun werde, um die Sicherheit des elektronischen Handels im Internet zu garantieren.

Jüngstes Opfer der gezielten Attacken waren am Mittwochabend der zweitgrößte Online-Aktienhändler eTrade.com und der Computer-Branchendienst ZDNet. US-Medien bezeichneten die Angriffe als die größten in der Geschichte des Internets.

Bei der Suche nach den Tätern werde das FBI eng mit den betroffenen Firmen zusammenarbeiten, sagte Reno. Über die Motive der Hacker herrsche Unklarheit. Der FBI-Experte für Computersicherheit, Ron Dick, erklärte, die Attacken könnten auf das Konto eines Teenagers gehen, aber auch auf das einer ausländischen Regierung. Sicherheitsexperten waren sich einig, dass die Suche nach den Unbekannten einen riesigen Aufwand bedeute. Einem Ersttäter würden im Fall der Verhaftung und eines Schuldspruchs bis zu fünf Jahre Haft drohen, einem Wiederholungstäter bis zu zehn Jahre.

Die Internet-Firmen begannen unterdessen, sich gegen die Angriffe der Hacker zu wappnen. Eine vom Online-Buchriesen Amazon.com beauftragte Sicherheitsfirma wollte versuchen, weitere Attacke auf einen Neben-Rechner umzuleiten, berichtete das Wall Street Journal. Ein Problem bei der Abwehr besteht nach Ansicht von Experten aber darin, dass auch der Verkehr auf der Internetseite verlangsamt wird.

”Gesetze verschärfen”

Der Chaos Computer Club, einer Organisation von Hackern aus Deutschland, wies auf das Interesse von Sicherheitsanbietern hin, deren Produkte jetzt mehr gefragt seien. Als Auslöser kämen ebenso US-Behörden selbst in Frage, die Gesetze gegen den ”Internet- Vandalismus” verschärfen wollten. Die Aktien betroffener Internet-Firmen wie eBay.com, Yahoo und Amazon gerieten am Donnerstag unter Druck. Anbieter von Sicherheitslösungen stiegen dagegen in der Gunst.

Der Angriff auf den Aktienhändler eTrade verdeutliche die Verwundbarkeit der Internet-Firmen, schrieb das Wall Street Journal. Da der Onlinezugang zu Aktien-Depots immer wichtiger werde, stellten die Attacken eine echte Bedrohung dar. Ein eTrade-Sprecher betonte, es seien nur 20 Prozent der Kunden betroffen gewesen. Der Buchhändler Amazon.de bekräftigte die Sicherheit seiner Seiten: Der Angriff sei eine Unannehmlichkeit für die Kunden gewesen, die Kundendaten lagerten jedoch unerreichbar auf unabhängigen Computern.

Eine Verlangsamung des Dienstes meldete auch der Internetprovider UUNET. Indirekt betroffen war auch die Microsoft-Internetseite MSN. Bereits am Dienstag waren das Auktionshaus eBay.com, der Buchhändler Amazon.com, die E-Commerce-Firma Buy.com und der Nachrichtendienst CNN zusammengebrochen. Am Montag hatten es die Täter auf Yahoo abgesehen.

Die Täter hatten jeweils große Datenmengen von mehreren hundert Internet-Computern aus auf die Internetseiten geschossen und damit die Computer der Firmen überfordert. Problematisch sei, dass Programme für Attacken auf fremde Rechner auch für Laien im Internet abrufbar seien, sagte Sicherheitsexperte Christoph Fischer von der Firma BFK edv-consults. Um Angriffe in dieser Größenordnung zu fahren, seien aber detaillierte Fachkenntnisse notwendig.

Teure Billig-Computer unter dem Weihnachtsbaum

Freitag, Juli 18th, 2008

Bei Bündel-Angeboten empfiehlt sich genaues Nachrechnen

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft kommt noch einmal Bewegung in die Computer-Preise. Gebündelt mit Verträgen für Internet-Provider, Bankkonten, Zeitschriften-Abos oder ISDN-Anschlüsse sinken die Kosten für die Hardware teilweise deutlich unter die Tausend-Mark-Grenze. Möglich wird das, indem Onlinedienste, Banken, Zeitschriftenverlage oder die Deutsche Telekom für die Vermittlung neuer Kunden Prämien ausloben. Abhängig davon, wie hoch diese Prämien ausfallen und wie viele Sponsoren geworben werden konnten, sinken die Netto-Preise für die Rechner auf Niedrigst-Niveau. Verbrauchern, die sich vom günstigen Einstandspreis locken lassen, muss allerdings klar sein, dass sie in aller Regel mit dem PC-Kauf oft langfristige finanzielle Abo-Verpflichtungen mit einem oder mehreren Werbepartnern eingehen.

Besonders langfristige Online-Verträge können ein Pferdefuss sein: Im vergangenen Jahr sanken die Kosten fürs Surfen um etwa die Hälfte, und ein Ende des Preisrutsches ist nicht in Sicht. Die Bank für Gemeinwirtschaft (BfG) etwa offeriert in Fernsehspots ein fertig konfiguriertes Internet-Startpaket für nur 1359 Mark. Ziel der BfG ist es, neue Kunden zu gewinnen und rasch eine größere Zahl Alt-Kunden zum Umstieg auf das Bankgeschäft via Internet zu bewegen.

Rund eine Million Privatkunden zähle die BfG, berichtet Sprecher Markus Kuhn in Frankfurt am Main, doch nur 16.000 davon führen ihre Konten per PC über das Internet. Noch immer hat der Onlinedienst Btx/T-Online die Nase klar vorn: Rund 46.000 BfG-Kunden führen ihre Konten demnach über diesen größten deutschen Onlinedienst. Die BfG ist dabei kein Sonderfall; besonders bei Bankgeschäften genießt Btx bundesweit noch immer klar das Vertrauen der Onliner. Denn anders als das Internet ist Btx eine geschlossene Benutzergruppe mit klaren Zugangsbedingungen, was beim Transfer sensibler Daten als wesentlich sicherer als das World-Wide-Web gilt. Allerdings setzen Geldinstitute mit dem Homebanking-Standard HBCI im Internet mittlerweile auf mindestens ebenso gute Verschlüsselungsmechanismen.

Bei den scheinbaren Schnäppchen lohnt sich wie kaum sonst ein Blick ”unter die Haube”: Der BfG-PC ist ein Markengerät von Toshiba mit nicht mehr ganz taufrischen Herzen. Im Inneren werkelt ein Intel-Celeron mit 433 Megahertz Taktrate, was fürs Internet-Surfen und gängige Büroanwendungen völlig ausreicht, leistungshungrigen Spielefreaks jedoch den Schweiß auf die Stirn treibt. Ein Blick zur Konkurrenz zeigt indes, dass dort für nur wenige hundert Mark mehr schon ein deutlich leistungsstärkerer Pentium III mit mindestens 500 Megahertz zu bekommen ist.

Hinzu kommt, dass der BfG-PC wie viele ähnliche Angebote mit einem Zweijahresvertrag des Onlinedienstes AOL gekoppelt ist. Allein die Grundgebühr von 9,90 Mark pro Monat addiert sich über die Jahre hinweg auf ein hübsches Sümmchen. Hinzu kommen nutzungsabhängig neben den Telefongebühren die AOL-Onlinekosten. Clevere Onliner bezahlen längst nur noch die Telefonkosten im Ortstarif und surfen beispielsweise über den Sony-Onlinedienst www.friendfactory.de ohne Vertragsbindung kostenlos.

Die Zeitschrift ”Computer-Bild” nahm ein Media-Markt-Angebot für nur 499 Mark unter die Lupe und kürte es zum ”Preis-Leistungs-Sieger”. Eigentlich kostet der Toshiba-PC dort ISDN-internetfertig aber ohne Monitor 999 Mark. Ein Zweijahresvertrag für ISDN mit der Deutschen Telekom senkt den Hardware-Preis kräftig um 500 Mark. Dieses Geld kann dann locker für einen guten Bildschirm ausgegeben werden. Allerdings schlägt der ISDN-Zugang je nach Komfort monatlich mit rund 50 Mark Grundgebühr zu Buche. Wer nicht kräftig draufzahlen will, sollte also genau wissen, was er will, und mit spitzem Stift rechnen. Auch von der Leistung her müssen bei preiswerten Bündel-Angeboten oft Abstriche gemacht werden. ”Rein technisch gesehen”, resümiert Computer-Bild, ‘’sind die Geräte nur bedingt zu empfehlen”.

Bedrohung aus dem Web?

Freitag, Juli 18th, 2008

Virenangriff über HTML-Seiten. Bedroht das Internet unsere Rechner? Wir haben die Erreger für Sie unter die Lupe genommen
Computer-Viren sind schon seit DOS-Zeiten eine bekannte Gefahr. Durch Shareware, Raubkopien und in Ausnahmefällen auch durch kommerzielle Software gelangen diese Parasiten auf Ihren PC. Nun droht diese Seuche auch auf das Internet überzugreifen. Im November letzten Jahres wurden die ersten Viren entdeckt, die sich über HTML-Seiten verbreiten. Immer neue Panikmeldungen verunsicherten natürlich die Web-Gemeinde. Bisher konnten sich Viren nur dadurch verbreiten, wenn ein bestimmter Code, der in einem Programm versteckt war, ausgeführt wurde. Reicht jetzt bereits das bloße Ansehen einer Seite im Internet aus, um sich einen Virus einzufangen? Führt das harmlose Surfen im Internet am Ende zu einem virenverseuchten Rechner und den Verlust von Daten?

INTERNET-VIREN?
Die meisten Meldungen sprechen von ”HTML-Viren”. Dieser Begriff ist jedoch irreführend. Eigentlich handelt es sich bei dieser Art von Viren um Script-Viren, die HTML-Dateien befallen bzw. in diesen eingelagert werden. Reine HTML-Seiten können also niemals Viren enthalten, hierzu ist immer ein ausführbarer Code erforderlich. Spätestens seit der Version 3 unterstützen die Browser der Firmen Netscape und Microsoft die Ausführung von Scripting-Sprachen, wie Java-Script und Visual Basic Script (VBScript) -ebenso wie das Mailprogramm Outlook Express. Diese Erweiterungen ermöglichen erst die Realisierung eines Virus. Beim Aufruf einer HTML-Seite wird dann ein Script, das in den Quellcode der Seite integriert ist, ausgeführt. Dieses kann dann beispielsweise seinen eigenen Code an HTML-Dateien, die es auf der Festplatte des Benutzers findet, anhängen und so für die weitere Verbreitung sorgen.

DIE VERBREITUNGSMÖGLICHKEITEN
Um die Verbreitungsmöglichkeiten eines Virus untersuchen zu können, muss man zuerst die Umgebung betrachten, in der ein Parasit überhaupt existieren kann. Der Code, der in HTML-Seiten als Script enthalten ist, wird nach dem Aufruf auf dem Client geladen und dort ausgeführt. Die Daten, die ein solcher Virus direkt befallen kann, sind also auf die Dateien der aktiven Benutzerumgebung beschränkt. Das bedeutet, dass nur Dateien, auf die der aktuelle Benutzer Zugriff hat, infiziert werden können. Es ist also nicht möglich, dass ein Virus, der auf einem Client-PC läuft, den Webserver, von dem er ausgeführt wird, direkt infiziert. Aber auch auf einem Client-PC kann ein Script-Virus immensen Schaden anrichten: Wenn Sie selbst Webseiten erstellen und diese lokal auf Ihrer Festplatte speichern, kann es leicht passieren, dass sich das Virus dort einnistet. Transportieren Sie die neu infizierten Seiten anschließend auf einen Webserver, können sich die Viren unkontrolliert fortpflanzen. Die Gefahr bei solchen Script-Viren besteht also in der unbemerkten Ausführung bestimmter Codezeilen. Standardmäßig weisen alle aktuellen Webbrowser darauf hin, wenn in einer Webseite Codes enthalten sind. Hier ist also erhöhte Vorsicht geboten. Gerade beim Internet Explorer 4 ist es gefährlich, die vorgegebene Sicherheitseinstellung von ”mittel” auf ”niedrig” zu setzen, um störende Meldungen beim Betrachten von Webseiten zu unterdrücken. In diesem Fall lässt sich der Code vollkommen unbemerkt ausführen. Gerade bei Sites von zweifelhafter Herkunft sollten Sie also unbedingt die Codeüberprüfung einschalten und im Zweifelsfall einen Blick in den Quelltext der Seite werfen. Sie können den Viruscode meistens durch einfache Analyse des Quelltexts erkennen. Häufig ist der zweifelhafte Code nicht kommentiert und sehr kompakt geschrieben.

BEKANNTE FÄLLE

Bisher wurden nur eine Handvoll Script-Viren entdeckt. Diese werden nur für Benutzer des Microsoft Internet Explorer 4 (IE4) oder von Outlook Express gefährlich, da sie als Script-Sprache Visual Basic Script verwenden. Setzen Sie dagegen den Netscape Navigator ein oder surfen Sie mit Opera, sind Script-Viren zum heutigen Zeitpunkt keine Gefahr mehr für Sie. Die VBScript-Sprache bietet dagegen einen ungeschützten Zugriff des Viren-Codes auf die Festplatte des Client-Rechners. Dies geschieht aber nur, wenn der Benutzer die Sicherheitseinstellungen auf ”niedrig” eingestellt oder die entsprechende Warnmeldung vor dem Ausführen von eingebettetem Code bestätigt hat. Das Virus HTML/Redirect zum Beispiel kopiert die HTM-Datei, die vom Browser geladen wurde, in eine gleichnamige HTML-Datei. Auf diese Datei wird der Browser umgeleitet (daher der Name) und die Original-HTM-Datei überschrieben. Das erste HTML-Virus, das im Internet entdeckt wurde, ist das HTML/Internal-Virus (oder ”HTML/Prepend”). Dieses Virus wird nur aktiv, wenn es von einer lokalen Festplatte ausgeführt wird. Dazu muss die HTML-Seite zuvor aber von Ihnen entweder explizit geladen und gespeichert oder aus dem lokalen Browser-Cache aufgerufen worden sein. In beiden Fällen werden alle HTML-Dateien im gleichen und im übergeordneten Ordner infiziert. Das Virus kopiert dabei an den Anfang aller HTML-Dateien seinen Script-Code. Dieser kann durch die Codezeile <HTML> <!- lnternal -> identifiziert werden. Dieser Typ eines HTML-Virus wurde zuerst vom Hersteller der Antiviren-Software ”AntiViral Toolkit Pro”, der Firma Central Command (http://www. avp.com) gefunden. Die aktuelle Version des Produkts, wie auch die meisten anderen gängigen Viren-Scanner, können verseuchte Dateien erkennen und reparieren.

GEGEN VIREN SCHÜTZEN
So leicht die HTML-Viren auch auf einen Rechner einwirken können, so einfach kann man sich auch dagegen schützen. Alle Script-Viren, die über das Internet verbreitet werden, bauen auf die Unbekümmertheit der Benutzer, die ihre Browser mit den niedrigsten Sicherheitseinstellungen versehen und kaum Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Sobald also die Ausführung von Scripts kontrolliert wird, können auch Script-Viren nicht unbemerkt ins System gelangen. Der Netscape Navigator gibt Script-Viren von vornherein keine Chance, da Scripts im Navigator keinen Zugriff auf Systemressourcen erhalten. Aber auch der Explorer oder Outlook Express sind noch lange nicht unsicher: Die standardmäßigen Sicherheitseinstellungen bieten einen ausreichenden Schutz gegen HTML/Script-Viren. Sie sollten allerdings beim Hinweis auf Scripts, die von weniger vertrauenswürdigen Internet-Seiten kommen, sehr vorsichtig sein.

Vorentscheidende Niederlage für Microsoft

Freitag, Juli 18th, 2008

Richter sieht Monopol-Missbrauch zum Schaden der Verbraucher

Washington - Der US-Softwarehersteller Microsoft hat eine vorentscheidende Niederlage im Kartellverfahren der US-Regierung und mehrerer Bundesstaaten erlitten. Der zuständige Richter folgte weitgehend dem Vorwurf der Kläger. Sie hatten geltend gemacht, der weltgrößte Softwarehersteller habe seine Marktmacht missbraucht, Konkurrenten rechtswidrig behindert und damit den Verbrauchern geschadet.

Das Unternehmen habe sein Monopol bei Betriebssystemen für Personalcomputer zu ”räuberischen Taktiken” gegenüber Konkurrenten missbraucht und die Interessen der Verbraucher verletzt, stellte Richter Thomas Penfield Jackson fest. Microsoft habe seine ganze Markt- und Kapitalmacht gegen konkurrierende Firmen eingesetzt, sobald diese für Microsofts Stellung gefährliche Produkte entwickeln wollten. ”Auf diese Weise sind Innovationen, die den Verbrauchern wirklich genutzt hätten, aus dem einzigen Grund nie verwirklicht worden, dass sie den Interessen von Microsoft im Weg standen”.

Diese Feststellungen sind noch kein Urteil in dem Verfahren. Die Einschätzung Jacksons lässt aber die Leitlinien der späteren Entscheidung des Richters erkennen. Die Parteien können nun dazu Stellung nehmen. Denkbar ist auch ein Vergleich. Microsoft-Sprecher äußerten großes Interesse an einer solchen Beilegung des Verfahrens.

Gates: Beitrag zum Fortschritt

Microsoft-Chef Bill Gates widersprach den Äußerungen des Richters umgehend. Sein Unternehmen kämpfe fair, energisch und gesetzestreu um seinen Marktanteil, sagte er in Redmond (US-Staat Washington). Microsoft habe in den vergangenen 25 Jahren einen erheblichen Beitrag zum Fortschritt, zur Produktivität und zum Lebensstandard geleistet. Dies alles habe den Verbrauchern genutzt und nicht geschadet. Nie seien die Preise für Computerprodukte niedriger als heute gewesen.

”In dem Verfahren geht es vor allem um eine Frage: Kann ein erfolgreiches amerikanisches Unternehmen fortfahren, seine Produkte zum Nutzen der Verbraucher zu verbessern?” meinte Gates. ”Das ist genau, was Microsoft getan hat, als es sein neues Windows- Betriebssystem mit eingebautem Internet-Zugang entwickelt hat.”

Der Hauptvorwurf in dem Verfahren lautete, dass Microsoft mit dieser Koppelung seine beherrschende Marktstellung beim Betriebssystem Windows für Personalcomputer missbraucht hat, um Konkurrenten aus dem Internetgeschäft zu drängen.

US-Justizministerin Janet Reno sprach in einem ersten Kommentar von einem Sieg der Regierung und von einem ”großen Tag für die Verbraucher”. Der Kurs der Microsoft-Aktie fiel im nachbörslichen Handel um zwei Dollar auf 89 Dollar.

Tomb Raider - The Last Revelation

Freitag, Juli 18th, 2008

Die Story und Infos zum Spiel

Und SET sprach: ‘Ich bin der Schatten über der Sonne. Ich bringe die Pestilenz. Mein Zorn wird alles Land vernichten und möge nie verlöschen.’

Ägypten. Land der Mythologie, Mysterien, der Pharaonen … Land der komplexesten Grabanlagen der Menschheit. Grabmäler mit Labyrinthen, Rätseln und Fallen: entworfen, um auch den beharrlichsten Grabräuber in die Irre zu führen … oder ihn zu töten. Der Ruhm der Entdeckung ist so groß, dass fanatische Forscher ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, um das Geheimnis der Gräber zu lüften und in das Herz, die Bestattungskammer, vorzudringen…

Der Gedanke daran, ein bisher unerforschtes Grabmal tief in der Wüste zu erforschen, lässt einer engagierten Forscherin wie Lara Croft keine Ruhe … Der Preis für diese Entdeckung ist allerdings hoch … die Apokalypse steht kurz bevor.

”Last Revelation” spielt ausschließlich an Schauplätzen in Ägypten. Die Geschichte dreht sich um ägyptische Mythologie und den Stand der Sterne des Jahrtausends.

Lara befindet sich in einer bedrohlichen Lage und hat von Anfang an nur ein Ziel vor Augen: Sie muß versuchen, ihrem grausamen Schicksal zu entgehen und den Untergang der Menschheit abzuwenden.

Die Geschichte wird dank einer neuen Spiel-Engine während des Spiels fließend weitergeführt. Neue Programmierroutinen ermöglichen den fließenden Übergang zwischen Spielsequenzen, Übergangsszenen und FMVs. Da es keine Lade-Bildschirme mehr gibt, wird das Abenteuer zu einer in sich geschlossenen Erfahrung.

Das überarbeitete Inventarsystem von ”Last Revelation” führt zu einem völlig neuen Spielgefühl. An die Stelle der bisherigen Kreisinventare tritt ein neuartiges System. Hier können Gegenstände miteinander kombiniert, eingesammelt und aufbewahrt werden. Im neuen Inventar steht neben Laras Tagebuch eine Karte mit hilfreichen Hinweisen und Tipps zur Verfügung.

Dieses neue System ermöglicht außerdem die Entwicklung völlig neuer Rätsel - die Schlüsselelemente des Spiels. Zusammen mit Laras neuen Bewegungen und Fähigkeiten, ist der Aktionsspielraum dadurch größer als je zuvor.

Dank klarer Ziele und begrenzter Örtlichkeiten verbringt der Spieler weniger Zeit auf der Reise zwischen verschiedenen Schauplätzen. Diese Schauplätze erinnern wieder mehr an den ersten Teil: stark verdichtet und rätselorientiert, allerdings wesentlich detaillierter und mit einer noch nie dagewesene Fülle an Objekten. Die uralten Schauplätze und Grabstätten bergen zahlreiche Geheimnisse und garantieren während des gesamten Spiels Spannung und eine geheimnisvolle Atmosphäre.

Erstmals kommt auch Spotlighting zum Einsatz, wodurch die atmosphärische Dichte zusätzlich verstärkt wird. Durch das überarbeitete Mapping entstehen auf zahlreichen Oberflächen und Objekten völlig neue Lichtreflexe und -effekte. Durch den Einsatz von Bumpmapping wird außerdem die grafische Darstellung deutlich verbessert.

Auch Lara selbst wurde neu - noch detaillierter - modelliert. Dank einiger neuer Bewegungsabläufe konnten die Designer brandneue Rätsel- und Fallen-Mechaniken entwickeln.

”Last Revelation” bietet mehr Spielspaß als alle seine Vorgänger. Neue Technologien ermöglichen den Einsatz unzähliger origineller Elemente und Effekte, die das Spiel straffen und ihm eine überwältigende neue Dimension verleihen.

Trojanisches Pferd im PC - JAHR 2000: US-Geheimdienst warnt

Freitag, Juli 18th, 2008

Der US-Geheimdienst hat im Zusammenhang mit dem Jahr-2000-Problem vor unseriösen Servicefirmen gewarnt. In den USA habe es bereits Hinweise auf ‘’schwarze Schafe” gegeben. Statt die Computer zum Jahreswechsel 2000-fähig zu machen, würden falsche Programmteile eingebaut: ein trojanisches Pferd im PC! Kriminelle Computerfirmen, die legal in die Unternehmen kämen, seien später in der Lage, Informationen abzuschöpfen, Produktionen lahm zu legen oder Konten zu plündern, sagte am Montag der Direktor des Rechenzentrums der Universität Düsseldorf, Prof. Jan Knop. Das größte Problem seien aber Unternehmen, die untätig sind. Nach EU-Schätzungen werden 15 Prozent der Firmen, die sich nicht auf die Umstellung der Rechner vorbereiten, Pleite machen.
Knop gehört der staatlichen Arbeitsgruppe ”Schutz kritischer Informationsstrukturen” an, die 1998 auf Initiative des Bundesverteidigungsministeriums gegründet wurde. Der Gruppe gehören auch das Innenministerium, mehrere Bundesländer und führende Computerunternehmen an. Geheimdienste arbeiten zu. Arbeitsschwerpunkt sind die 2000-Probleme und Angriffe von Hackern auf sensible Systeme.
Betroffen von Fehlfunktionen können beim Jahreswechsel nach Knops Angaben nicht nur Kraftwerke, Kliniken oder Unternehmen sein. Private Haushalte müssten sich ebenfalls bei Herstellern informieren, ob beispielsweise ihre Heizung 2000-fähig ist. ”Andernfalls kann der Kessel durchheizen, bis er platzt oder die automatische Kaffeemaschine auf Dauerkochen schalten.”
”Wir werden definitiv Probleme bekommen”, sagte Knop. Bei den Rettungsleitstelle drohe schon allein ein Chaos durch fehlerhaft auslösende Alarmanlagen. In anderen Bereichen wurden schon Konsequenzen gezogen. Zwei Fluggesellschaften, eine davon in Polen, hätten bereits entschieden, zum Jahreswechsel ihre Jets am Boden zu lassen.
Telekom-Probleme
Schwierigkeiten sagte der Computerfachmann auch der Telekom voraus. Weil schätzungsweise 20 Länder weltweit ihre Netze nicht 2000-fähig machen könnten, drohe durch den deutschen Kunden in einigen Fällen ein Dauerbesetztzeichen.
Knop befürchtet auch Versuche von Hackern, in Computernetze einzudringen und 2000-Viren einzuschleusen. Erst vor wenigen Tagen seien die Datenbanken in der Physik zerstört worden. Hacker seien auch in militärischen Systemen im Einsatz. So versuche Serbien oder der Irak in US-Rechner einzudringen.

Quelle: Waltroper Zeitung vom 20.07.99

DVD: Der Name ist Programm

Freitag, Juli 18th, 2008

DVD - Die drei magischen Buchstaben sind die Abkürzung für ‘Digital Versatile Disc’. Und dieser Name ist Programm, denn ‘versatile’ bedeutet vielseitig und gibt einen Hinweis auf die vielen Möglichkeiten der DVD. Die DVD wird den PC-Anwender, genau wie den Cineasten und den Hifi-Enthusiasten gleichermaßen mit der besten Qualität beliefern. Die DVD wird sich zu dem Multimediamedium entwickeln.

Ihre enorme Speicherkapazität von Bild-, Ton- und Computerdaten ist dabei nur eine ihrer positiven Eigenschaften. Weiterhin zeichnet sie sich im Vergleich zu anderen Speichermedien durch ihre hohe Datentransfer-Rate aus. Große Datenmengen können schnell übertragen werden, was vor allem für Video- und Multimedia-Anwendungen wichtig ist. Die DVD-Technologie liefert eine Bild-, Ton- und Filmqualität in bislang unerreichter Form.

Nach erstem Zögern hat die Industrie das große Potential der DVD erkannt. In den USA zum Beispiel ist nach gut zwei Jahren DVD der Durchbruch geschafft. Die Marktentwicklungen, auch in Europa, sind mittlerweile mehr als nur viel versprechend.

Der große Vorteil der Silberscheibe, die genauso groß wie die alte CD-Rom ist; Sie ist abwärts kompatibel, was bedeutet dass die alten CD-ROMs immer noch abspielbar sind. Bot die CD-Rom im Normalfall eine Speicherkapazität von knapp 650 Megabyte, kann die neue Superscheibe bis zu 17 Gigabyte speichern. Bei dieser Kapazität können Spielfilme in Kino-Qualität und perfekter Surround Qualität ins Wohnzimmer geholt werden. Die DVD wird, da sind sich sich alle Experten einig, die VHS-Cassette in naher Zukunft ablösen.

Riesiger Markt für Software

Bis Ende 1999 prognostizierte das Marktforschungsinstitut Infotech den Verkauf von 30 Millionen DVD-Lesegeräten (darin sind PC-DVD-Laufwerke und DVD-Videogeräte enthalten) weltweit. Im Jahre 2001 - fünf Jahre nach Einführung des Mediums - rechnet das Marktfoschungsinstitut mit rund 117 Millionen installierten Basisgeräten - ein riesiger neuer Markt für Soft- und Hardware tut sich auf.

Seit der Einführung der Audio Compact Disc im Jahre 1982 und der CD-ROM im Jahre 1985 ist die 12 cm große Scheibe zu dem populärsten Universalträger für Musik, Daten und Multimedia geworden. Doch primär im Bereich der Video-Wiedergabe stieß die CD sehr schnell an ihre Grenzen. Deshalb wurde Anfang der 90er Jahre ein Komitee gebildet aus Hollywoods Unterhaltungsindustrie, der Computerindustrie und den großen Unterhaltungselektronik-Anbietern, um den ‘großen Bruder’ der CD zu definieren.

Ein weiterer Grund für diesen Zusammenschluss war auch die Entwicklung eines neuen einheitlichen Weltstandards, um die Fehler bei der Einführung der Videocassette (Beta vs. VHS) nicht zu wiederholen. Nach verschiedenen Vorschlägen einigte man sich im Dezember 1995 auf die generellen Spezifikationen der neuen Disc. Die DVD (Digital Vertisale Disc = digitale vielseitige Scheibe) wurde geboren - und das DVD-Forum. Es besteht zur Zeit aus 10 Unternehmen: Hitachi, JVC, Kodak, Matsushita, Mitsubishi, Phillips, Pioneer, Sony, Thomsen, Toshiba.

DVD-Rom: Der Alleskönner

Auch wenn die Software-Industrie noch mit DVD-Titeln auf sich warten lässt, immer mehr gilt der Spruch: ”Die CD-Rom ist tot, es lebe die DVD“. Spielt man zur Zeit mit dem Gedanken, sich ein neues CD-Rom Laufwerk zuzulegen, sollte man doch direkt ein Gerät der neuesten Generation von DVD-Laufwerken kaufen. Der große Vorteil: DVD-Laufwerke sind in der Lage alle zur Zeit erhältlichen Medien auf der Silberscheibe zu lesen, seien es nun CDs, CD-Rs oder CD-RWs. Damit ersetzt ein DVD-Laufwerk ein vollwertiges CD-Rom-Laufwerk.
Die Vorteile der DVD: Gegenüber der 650 Megabyte Speicherkapazität einer CD-Rom faßt die DVD bis zu 17 Gigabyte Daten (siehe Hintergrund). Anwendungen sind kaum noch Grenzen gesetzt. Läßt die Spiele- Software noch auf sich warten, sind DVD-Videos schon in vielen Videotheken erhältlich. Auch diese lassen sich mit den DVD-Rom Geräten im PC abspielen. Voraussetzung ist eine MPEG-2 Karte, die die Dekodierung des Films übernimmt. In der Regel sind auf den MPEG-2-Karten S-VHS Ausgänge für die Fernseher vorhanden.
Eine zweite Möglichkeit ist ein Softwaredekoder. Voraussetzung ist aber in diesem Fall ein schneller Computer (ab 333 MHz-Pentium II aufwärts) und eine Grafikkarte mit TV-Ausgang. Der Preis für ein DVD-Laufwerk liegt zur Zeit um 250 Mark. Für ein Kit - DVD-Laufwerk und MPEG-2-Karte - zahlte man rund 500 Mark. Für den Preis erhält man ein 32x-CD-Rom-Laufwerk und einen DVD-Video-Player, der auch den Dolby-Digital-Surround-Ton bereitstellt. Für DVD-Player im Hifi-Rack müssen immer noch um die 1.300 Mark ausgegeben werden.

Die Audiophile-DVD

Seit fast sechzehn Jahren erfolgt die Abtastung der CD-Audio-Signale bei einer Auflösung von meistens 16 Bit und einer Frequenz von 44 kHz. Lediglich bei DAT-Geräten wurde die Frequenz auf 48 kHz erhöht, um Wiedergabe in Studioqualität zu ermöglichen. Jetzt sind die Würfel für das zuküftige Super-Audio-Format gefallen: Anfang Februar 1999 einigte sich das DVD-Forum in Tokio auf einen einheitlichen Standard für die Musik-DVD. Mit der Version 1.0 für DVD-Audio-Disc setzt das DVD-Forum die langerwarteten Standards für das zukünftige Audio-Medium.
Version 1.0 für die Musik DVD legt fest: Abtastfrequenzen von 48 kHz, 96 kHz und sogar 192 kHz sollen in der Zukuft möglich sein und dies bei einer Auflösung von 16, 20 und auch 24 Bit. Bereits eine DVD aufgenommen mit 96 KHz und einer Auflösung von 24 Bit bietet eine Tonqualität, die an die Studio-Masteraufnahme heranreicht. Rund 74 Minuten Musik, aufgenommen in Zwei-Kanal-Stereo Signal in der höchsten Auflösung von 24 Bit und 192 kHz werden dabei auf eine einfach-beschichtete DVD (4,7 Gigabyte) passen. Auch 74 Minuten Sechskanal-Multichannel-Sound, werden in einer Auflösung von 24 Bit und 96 kHz auf einer einfach beschichteten DVD Platz finden. Goldene Zeiten für Hifi-Enthusiasten.

DVD - Die Technik

Auch wenn die Software-Industrie noch mit DVD-Titeln auf sich warten läßt, immer mehr gilt der Spruch: ”Die CD-Rom ist tot, es lebe die DVD“. Spielt man zur Zeit mit dem Gedanken, sich ein neues CD-Rom Laufwerk zuzulegen, sollte man doch direkt ein Gerät der neuesten Generation von DVD-Laufwerken kaufen. Der große Vorteil: DVD-Laufwerke sind in der Lage alle zur Zeit erhältlichen Medien auf der Silberscheibe zu lesen, seien es nun CDs, CD-Rs oder CD-RWs. Damit ersetzt ein DVD-Laufwerk ein vollwertiges CD-Rom-Laufwerk.

Die Vorteile der DVD: Gegenüber der 650 Megabyte Speicherkapazität einer CD-Rom faßt die DVD bis zu 17 Gigabyte Daten (siehe Hintergrund). Anwendungen sind kaum noch Grenzen gesetzt. Läßt die Spiele- Software noch auf sich warten, sind DVD-Videos schon in vielen Videotheken erhältlich. Auch diese lassen sich mit den DVD-Rom Geräten im PC abpielen. Voraussetzung ist eine MPEG-2 Karte, die die Dekodierung des Films übernimmt. In der Regel sind auf den MPEG-2-Karten S-VHS Ausgänge für die Fernseher vorhanden.

Eine zweite Möglichkeit ist ein Softwaredekoder. Voraussetzung ist aber in diesem Fall ein schneller Computer (ab 333 MHz-Pentium II aufwärts) und eine Grafikkarte mit TV-Ausgang. Der Preis für ein DVD-Laufwerk liegt zur Zeit um 250 Mark. Für ein Kit - DVD-Laufwerk und MPEG-2-Karte - zahlte man rund 500 Mark. Für den Preis erhält man ein 32x-CD-Rom-Laufwerk und einen DVD-Video-Player, der auch den Dolby-Digital-Surround-Ton bereitstellt. Für DVD-Player im Hifi-Rack müssen immer noch um die 1.300 Mark ausgegeben werden.

Die Video-DVD

Die DVD wird sich zu dem Medium für das Heimkino entwickeln. Wichtig bei der Entwicklung war vor allem eine Bild- und Tonqualität, die mit anderen Medienträgern, wie z.B. der VHS-Casssette, nicht mehr möglich waren. Die Video-DVD arbeitet mit dem MPEG-2 Videoverfahren, das Fernsehbilder mit bislang unerreichter Qualität auf die Mattscheibe zaubert. Beim MPEG-2 Bildkompressionsverfahren hängt die Kompression von der Detailmenge und der Bewegungsintensität des Bildinhalts ab. Ein einfache Landschaft ist z.B. ohne wahrnehmbare Bildqualitätseinbußen komprimierbar. Fliegt dagegen ein Düsenjäger durchs Bild, muß die Datenrate angehoben werden, um eine naturgetreue Wiedergabe des dynamischen Geschehens zu erhalten.
Die Filmindustrie von Hollywoood hat das neue Medium bereits für sich entdeckt. Auf eine einseitig beschichtete 4,7-Gigabyte-DVD lassen sich immerhin 133 Minuten MPEG-2 komprimiertes Filmmaterial aufnehmen. Bei voller Nutzung einer 17 Gigabyte-DVD wären dies stattliche acht Stunden Filmmaterial in der besten Qualität. Ein weiterer Vorteil der Video-DVD: Auch nach 100fachen Abspielen bleibt die Bild- und Tonqualität der DVD konstant.

Dolby-Digital hat sich durchgesetzt

Zeigte die amerikanische Filmindustrie noch an der immensen Speicherkapazität der DVD großes Interesse, zeigt sie wenig Interesse an der gleichzeitigen weltweiten Verlegung bekannter Filme. So wurde der ganze Planet kurzerhand in sechs Ländercode-Regionen aufgeteilt. Europa und Japan belegen innerhalb dieser Aufteilung den Ländercode 2. DVD-Videos mit Ländercode 2 können nur auf europäischen und japanischen DVD-Playern abgespielt werden, die den Ländercode 2 unterstützen. Filme, die in den USA verkauft werden (Ländercode 1), können wiederum nur auf DVD-Playern aus den USA und Kanada abgespielt werden.
Zum großen Durchbruch im Markt wird der Video-DVD aber der neue, digitale Surround-Sound verhelfen. Standen sich vor einem Jahr bei der Tonaufzeichnung noch zwei Verfahren gegenüber, das Dolby Digital (vormals auch AC-3 genannt) und MPEG-2-Musicam, setzt sich jetzt immer mehr der Dolby-Digital-Standard durch. Im Gegensatz zum analogen vierkanaligen Prologic-Dolby-Surround, arbeitet Dolby Digital mit 5+1 Ausgangskanälen (fünf Ausgangskanäle und ein Subwooferausgang). Dabei unterstützt Dolby-Digital jede Konfiguration von Tonkanälen, von Stereo bis 5.1 Digital Surround. Durch die digitale Decodierung wird eine höhere Wiedergabequalität - die Surroundkanäle beim analogen Prologic-Surround übertragen nur im Frequenzbereich von etwa 80-7000 Hz - und eine fast komplette Kanaltrennung erreicht. Das bedeutet für den Heimkino-Enthusiasten, ein Flugzeug kann von der rechten hinteren Zimmerecke nach vorne links fliegen. Die Effekte sind atemberaubend.

INTEL führt die Markenbezeichnung ”Pentium® III Prozessor” für die nächste Generation von Mikroprozessoren ein

Freitag, Juli 18th, 2008

Feldkirchen / Santa Clara, den 11. Januar 1999 - Die nächste Mikroprozessor-Generation von INTEL wird die Markenbezeichnung ”Pentium® III Prozessor” tragen. Die neuen Hochleistungsprozessoren mit dem Codenamen ”Katmai” werden noch im Laufe des ersten Quartals 1999 auf den Markt gebracht werden.

Der Name ”Pentium III Prozessor” baut auf eine der bekanntesten Markenbezeichnungen weltweit auf. Der neue Markenname vermittelt das höchstmögliche PC-Erlebnis und steht für die nächste Generation des Internets. Der Pentium III Prozessor wird im ersten Quartal 1999 eingeführt werden. Er wird multimediale Anwendungen im Internet noch realitätsgetreuer machen, und er stellt eine sichere Investition dar im Hinblick auf die stetig steigenden Anforderungen aktueller und zukünftiger Software.

”Überall auf der Welt assoziieren PC-Anwender die Marke Pentium Prozessor mit höchster Leistungsfähigkeit, Kompatibilität und Qualität,” so Jami Dover, Vice President der Sales and Marketing Group von INTEL.” Die Anwender werden die Pentium III Prozessorfamilie sofort als die neuen Hochleistungsprozessoren von INTEL erkennen, auch in den Produktlinien der PC-Hersteller.”

INTEL veröffentlichte außerdem die Markenbezeichnung ”INTEL® Pentium® III Xeon™ Prozessor” für das Marktsegment der Server und Workstations.

Das Logo des INTEL Pentium III Prozessors sowie des INTEL Pentium III Xeon Prozessors werden am INTEL Inside® Programm teilnehmen, dem größten Kooperations-Werbeprogramm weltweit.

Die INTEL® Pentium® III Prozessormarke ist ein neues Mitglied in der Markenfamilie der INTEL Inside® Prozessoren. Dieser neue Markenname verwendet als Grundlage eine der weltweit bekanntesten Marken, um eine neue Dimension des Personal Computing zu verbreiten, die multimedialen Inhalten zu mehr Realität verhilft und das Internet lebendiger macht. Der neue Pentium III Prozessor wird noch im ersten Quartal 1999 vorgestellt werden und ist dann der fortschrittlichste und leistungsstärkste Prozessor von INTEL für Desktop-PCs.

Außerdem stellen wir den Pentium® III Xeon™ Markennamen innerhalb INTEL’s neuester Prozessormarke vor, die entwickelt wurde, um auch für Server und  Workstations im Midrange-Bereich und darüber immer höhere Leistung zur Verfügung zu stellen, entsprechend der Entwicklung im Desktop-Bereich.

Der neue Pentium III Xeon Prozessor wird später in diesem Jahr vorgestellt werden.

Mit INTEL® Prozessoren lassen sich hochwertige Computerlösungen realisieren, die auf die Anforderungen der Anwender abgestimmt sind. Ob das System für den professionellen Einsatz in Unternehmen, für spielerische Unterhaltung, als Einstieg oder für das Surfen im Internet bestimmt ist - achten Sie beim Kauf stets auf das INTEL Inside® Logo.

Weitere Informationen zum Pentium III können auf der Internet-Seiten der INTEL Corporation nachlesen.

Totgesagte leben länger: PC-DOS für das Jahr 2000

Freitag, Juli 18th, 2008

VON GERD PFLUG

IBM: Eurozeichen und nützliche neue Tools gleich inklusive

Jeder Computer Nutzer kennt das Problem mit der Umstellung seines PC auf den Wechsel zur Jahrtausendwende. Wenn er Pech hat, dann gibt der Rechenknecht beim Eintippen der Jahreszahl 2000 ein schlichtes ”Jahr 00” aus und stürzt dann sofort ab, weil es im Jahr 1900 noch gar keine Computer gab. Hier hilft IBM mit dem neuen Betriebssystem PC DOS 2000 aus.

Das Produkt basiert auf der PC-DOS Version 7.0 des Computerriesen und stellt nicht nur eine relativ einfache Zeitumstellung zur Verfügung, sondern auch das Eurozeichen per Tastatur. Nach dem Motto ”Totgesagte leben länger” reanimieren die IBM-Leute ein Betriebssystem auf DOS-Ebene, von dem sich Konkurrent Microsoft längst verabschiedet hat.

Aber auch sonst hat der blaue Riese beim PC DOS 7.0 einiges zugelegt; Da ist an erster Stelle der Festplatten-Optimierer Ramboost zu nennen, der den Arbeitsspeicher dynamisch reorganisiert, so dass möglichst viel Speicherkapazität zur Verfügung steht.

Eine Reihe von Tools erleichtern den Arbeitsaufwand mit Funktionen, wie sie sonst nur unter Windows zu finden sind: Mit dem PC DOS-Scheduler lassen sich Programmabläufe zeitgesteuert automatisieren. Selbst für ältere Notebooks oder Laptops ist PC DOS 2000 via PCMCIA-Unterstützung, Hot-docking-Funktion oder Pen-DOS für Stiftsteuerung oder Touchscreen gut geeignet. Leider wird das Programm nur auf CD ohne Bootdiskette ausgeliefert.

(Quelle: Waltroper Zeitung vom 09.12.98, Autor: Gerd Pflug)