DVD - Die drei magischen Buchstaben sind die Abkürzung für ‘Digital Versatile Disc’. Und dieser Name ist Programm, denn ‘versatile’ bedeutet vielseitig und gibt einen Hinweis auf die vielen Möglichkeiten der DVD. Die DVD wird den PC-Anwender, genau wie den Cineasten und den Hifi-Enthusiasten gleichermaßen mit der besten Qualität beliefern. Die DVD wird sich zu dem Multimediamedium entwickeln.
Ihre enorme Speicherkapazität von Bild-, Ton- und Computerdaten ist dabei nur eine ihrer positiven Eigenschaften. Weiterhin zeichnet sie sich im Vergleich zu anderen Speichermedien durch ihre hohe Datentransfer-Rate aus. Große Datenmengen können schnell übertragen werden, was vor allem für Video- und Multimedia-Anwendungen wichtig ist. Die DVD-Technologie liefert eine Bild-, Ton- und Filmqualität in bislang unerreichter Form.
Nach erstem Zögern hat die Industrie das große Potential der DVD erkannt. In den USA zum Beispiel ist nach gut zwei Jahren DVD der Durchbruch geschafft. Die Marktentwicklungen, auch in Europa, sind mittlerweile mehr als nur viel versprechend.
Der große Vorteil der Silberscheibe, die genauso groß wie die alte CD-Rom ist; Sie ist abwärts kompatibel, was bedeutet dass die alten CD-ROMs immer noch abspielbar sind. Bot die CD-Rom im Normalfall eine Speicherkapazität von knapp 650 Megabyte, kann die neue Superscheibe bis zu 17 Gigabyte speichern. Bei dieser Kapazität können Spielfilme in Kino-Qualität und perfekter Surround Qualität ins Wohnzimmer geholt werden. Die DVD wird, da sind sich sich alle Experten einig, die VHS-Cassette in naher Zukunft ablösen.
Riesiger Markt für Software
Bis Ende 1999 prognostizierte das Marktforschungsinstitut Infotech den Verkauf von 30 Millionen DVD-Lesegeräten (darin sind PC-DVD-Laufwerke und DVD-Videogeräte enthalten) weltweit. Im Jahre 2001 - fünf Jahre nach Einführung des Mediums - rechnet das Marktfoschungsinstitut mit rund 117 Millionen installierten Basisgeräten - ein riesiger neuer Markt für Soft- und Hardware tut sich auf.
Seit der Einführung der Audio Compact Disc im Jahre 1982 und der CD-ROM im Jahre 1985 ist die 12 cm große Scheibe zu dem populärsten Universalträger für Musik, Daten und Multimedia geworden. Doch primär im Bereich der Video-Wiedergabe stieß die CD sehr schnell an ihre Grenzen. Deshalb wurde Anfang der 90er Jahre ein Komitee gebildet aus Hollywoods Unterhaltungsindustrie, der Computerindustrie und den großen Unterhaltungselektronik-Anbietern, um den ‘großen Bruder’ der CD zu definieren.
Ein weiterer Grund für diesen Zusammenschluss war auch die Entwicklung eines neuen einheitlichen Weltstandards, um die Fehler bei der Einführung der Videocassette (Beta vs. VHS) nicht zu wiederholen. Nach verschiedenen Vorschlägen einigte man sich im Dezember 1995 auf die generellen Spezifikationen der neuen Disc. Die DVD (Digital Vertisale Disc = digitale vielseitige Scheibe) wurde geboren - und das DVD-Forum. Es besteht zur Zeit aus 10 Unternehmen: Hitachi, JVC, Kodak, Matsushita, Mitsubishi, Phillips, Pioneer, Sony, Thomsen, Toshiba.
DVD-Rom: Der Alleskönner
Auch wenn die Software-Industrie noch mit DVD-Titeln auf sich warten lässt, immer mehr gilt der Spruch: ”Die CD-Rom ist tot, es lebe die DVD“. Spielt man zur Zeit mit dem Gedanken, sich ein neues CD-Rom Laufwerk zuzulegen, sollte man doch direkt ein Gerät der neuesten Generation von DVD-Laufwerken kaufen. Der große Vorteil: DVD-Laufwerke sind in der Lage alle zur Zeit erhältlichen Medien auf der Silberscheibe zu lesen, seien es nun CDs, CD-Rs oder CD-RWs. Damit ersetzt ein DVD-Laufwerk ein vollwertiges CD-Rom-Laufwerk.
Die Vorteile der DVD: Gegenüber der 650 Megabyte Speicherkapazität einer CD-Rom faßt die DVD bis zu 17 Gigabyte Daten (siehe Hintergrund). Anwendungen sind kaum noch Grenzen gesetzt. Läßt die Spiele- Software noch auf sich warten, sind DVD-Videos schon in vielen Videotheken erhältlich. Auch diese lassen sich mit den DVD-Rom Geräten im PC abspielen. Voraussetzung ist eine MPEG-2 Karte, die die Dekodierung des Films übernimmt. In der Regel sind auf den MPEG-2-Karten S-VHS Ausgänge für die Fernseher vorhanden.
Eine zweite Möglichkeit ist ein Softwaredekoder. Voraussetzung ist aber in diesem Fall ein schneller Computer (ab 333 MHz-Pentium II aufwärts) und eine Grafikkarte mit TV-Ausgang. Der Preis für ein DVD-Laufwerk liegt zur Zeit um 250 Mark. Für ein Kit - DVD-Laufwerk und MPEG-2-Karte - zahlte man rund 500 Mark. Für den Preis erhält man ein 32x-CD-Rom-Laufwerk und einen DVD-Video-Player, der auch den Dolby-Digital-Surround-Ton bereitstellt. Für DVD-Player im Hifi-Rack müssen immer noch um die 1.300 Mark ausgegeben werden.
Die Audiophile-DVD
Seit fast sechzehn Jahren erfolgt die Abtastung der CD-Audio-Signale bei einer Auflösung von meistens 16 Bit und einer Frequenz von 44 kHz. Lediglich bei DAT-Geräten wurde die Frequenz auf 48 kHz erhöht, um Wiedergabe in Studioqualität zu ermöglichen. Jetzt sind die Würfel für das zuküftige Super-Audio-Format gefallen: Anfang Februar 1999 einigte sich das DVD-Forum in Tokio auf einen einheitlichen Standard für die Musik-DVD. Mit der Version 1.0 für DVD-Audio-Disc setzt das DVD-Forum die langerwarteten Standards für das zukünftige Audio-Medium.
Version 1.0 für die Musik DVD legt fest: Abtastfrequenzen von 48 kHz, 96 kHz und sogar 192 kHz sollen in der Zukuft möglich sein und dies bei einer Auflösung von 16, 20 und auch 24 Bit. Bereits eine DVD aufgenommen mit 96 KHz und einer Auflösung von 24 Bit bietet eine Tonqualität, die an die Studio-Masteraufnahme heranreicht. Rund 74 Minuten Musik, aufgenommen in Zwei-Kanal-Stereo Signal in der höchsten Auflösung von 24 Bit und 192 kHz werden dabei auf eine einfach-beschichtete DVD (4,7 Gigabyte) passen. Auch 74 Minuten Sechskanal-Multichannel-Sound, werden in einer Auflösung von 24 Bit und 96 kHz auf einer einfach beschichteten DVD Platz finden. Goldene Zeiten für Hifi-Enthusiasten.
DVD - Die Technik
Auch wenn die Software-Industrie noch mit DVD-Titeln auf sich warten läßt, immer mehr gilt der Spruch: ”Die CD-Rom ist tot, es lebe die DVD“. Spielt man zur Zeit mit dem Gedanken, sich ein neues CD-Rom Laufwerk zuzulegen, sollte man doch direkt ein Gerät der neuesten Generation von DVD-Laufwerken kaufen. Der große Vorteil: DVD-Laufwerke sind in der Lage alle zur Zeit erhältlichen Medien auf der Silberscheibe zu lesen, seien es nun CDs, CD-Rs oder CD-RWs. Damit ersetzt ein DVD-Laufwerk ein vollwertiges CD-Rom-Laufwerk.
Die Vorteile der DVD: Gegenüber der 650 Megabyte Speicherkapazität einer CD-Rom faßt die DVD bis zu 17 Gigabyte Daten (siehe Hintergrund). Anwendungen sind kaum noch Grenzen gesetzt. Läßt die Spiele- Software noch auf sich warten, sind DVD-Videos schon in vielen Videotheken erhältlich. Auch diese lassen sich mit den DVD-Rom Geräten im PC abpielen. Voraussetzung ist eine MPEG-2 Karte, die die Dekodierung des Films übernimmt. In der Regel sind auf den MPEG-2-Karten S-VHS Ausgänge für die Fernseher vorhanden.
Eine zweite Möglichkeit ist ein Softwaredekoder. Voraussetzung ist aber in diesem Fall ein schneller Computer (ab 333 MHz-Pentium II aufwärts) und eine Grafikkarte mit TV-Ausgang. Der Preis für ein DVD-Laufwerk liegt zur Zeit um 250 Mark. Für ein Kit - DVD-Laufwerk und MPEG-2-Karte - zahlte man rund 500 Mark. Für den Preis erhält man ein 32x-CD-Rom-Laufwerk und einen DVD-Video-Player, der auch den Dolby-Digital-Surround-Ton bereitstellt. Für DVD-Player im Hifi-Rack müssen immer noch um die 1.300 Mark ausgegeben werden.
Die Video-DVD
Die DVD wird sich zu dem Medium für das Heimkino entwickeln. Wichtig bei der Entwicklung war vor allem eine Bild- und Tonqualität, die mit anderen Medienträgern, wie z.B. der VHS-Casssette, nicht mehr möglich waren. Die Video-DVD arbeitet mit dem MPEG-2 Videoverfahren, das Fernsehbilder mit bislang unerreichter Qualität auf die Mattscheibe zaubert. Beim MPEG-2 Bildkompressionsverfahren hängt die Kompression von der Detailmenge und der Bewegungsintensität des Bildinhalts ab. Ein einfache Landschaft ist z.B. ohne wahrnehmbare Bildqualitätseinbußen komprimierbar. Fliegt dagegen ein Düsenjäger durchs Bild, muß die Datenrate angehoben werden, um eine naturgetreue Wiedergabe des dynamischen Geschehens zu erhalten.
Die Filmindustrie von Hollywoood hat das neue Medium bereits für sich entdeckt. Auf eine einseitig beschichtete 4,7-Gigabyte-DVD lassen sich immerhin 133 Minuten MPEG-2 komprimiertes Filmmaterial aufnehmen. Bei voller Nutzung einer 17 Gigabyte-DVD wären dies stattliche acht Stunden Filmmaterial in der besten Qualität. Ein weiterer Vorteil der Video-DVD: Auch nach 100fachen Abspielen bleibt die Bild- und Tonqualität der DVD konstant.
Dolby-Digital hat sich durchgesetzt
Zeigte die amerikanische Filmindustrie noch an der immensen Speicherkapazität der DVD großes Interesse, zeigt sie wenig Interesse an der gleichzeitigen weltweiten Verlegung bekannter Filme. So wurde der ganze Planet kurzerhand in sechs Ländercode-Regionen aufgeteilt. Europa und Japan belegen innerhalb dieser Aufteilung den Ländercode 2. DVD-Videos mit Ländercode 2 können nur auf europäischen und japanischen DVD-Playern abgespielt werden, die den Ländercode 2 unterstützen. Filme, die in den USA verkauft werden (Ländercode 1), können wiederum nur auf DVD-Playern aus den USA und Kanada abgespielt werden.
Zum großen Durchbruch im Markt wird der Video-DVD aber der neue, digitale Surround-Sound verhelfen. Standen sich vor einem Jahr bei der Tonaufzeichnung noch zwei Verfahren gegenüber, das Dolby Digital (vormals auch AC-3 genannt) und MPEG-2-Musicam, setzt sich jetzt immer mehr der Dolby-Digital-Standard durch. Im Gegensatz zum analogen vierkanaligen Prologic-Dolby-Surround, arbeitet Dolby Digital mit 5+1 Ausgangskanälen (fünf Ausgangskanäle und ein Subwooferausgang). Dabei unterstützt Dolby-Digital jede Konfiguration von Tonkanälen, von Stereo bis 5.1 Digital Surround. Durch die digitale Decodierung wird eine höhere Wiedergabequalität - die Surroundkanäle beim analogen Prologic-Surround übertragen nur im Frequenzbereich von etwa 80-7000 Hz - und eine fast komplette Kanaltrennung erreicht. Das bedeutet für den Heimkino-Enthusiasten, ein Flugzeug kann von der rechten hinteren Zimmerecke nach vorne links fliegen. Die Effekte sind atemberaubend.