Archive for the ‘Internet’ Category

Kunst aus RE kommt per Mausklick ins Haus

Donnerstag, September 11th, 2008

INTERNET: Neu gestaltete Seiten präsentieren die Museen

Mit seinen Installationen befindet sich der Bochumer Künstler Thomas Klegin auf den neuen Internet-Seiten der Recklinghäuser Museen in ebenso guter Gesellschaft wie der “Jahrhunderbildhauer” Marino Marini mit seinen Werken. Kunstschaffende von Rang und Namen kommen per Mausklick bequem ins Haus - eine Fundgrube für Interessierte.

Dr. Ferdinand Ullrich, Chef der städtischen Museen in der Festspielstadt, demonstrierte im Kulturausschuss Leistungsfähigkeit und Umfang des Internet-Auftritts der drei Häuser in Recklinghausen: Kunsthalle, Ikonen-Museum und Vestisches Museum kommen nun unter diversen Rubriken zu Ehren.

Aktuelles aus der Kunsthalle Recklinghausen ist im weltweiten Netz ebenso zu finden wie die Termine des Ikonen-Museums oder das Jahresprogramm des Vestischen Museums. Dazu gibt’s Querverweise (so genannte links) zu weiteren Themen, Künstlern oder anderen Häusern.

Die Präsentation, so Dr. Ferdinand Ullrich, sei so aufgebaut, dass Museumsmitarbeiter Kosten sparend Änderungen in “Eigenarbeit” vornehmen können - externe Fachleute würden dafür nicht benötigt.

Dem Lob für Ullrich fügte der Ausschuss zugleich den Appell hinzu, nach dem positiven Ansatz weiter an Ideen zu Verbesserungen der Attraktivität der Museen in Recklinghausen zu arbeiten. –tf

www.kunst-in-recklinghausen.de

Virtueller Besuch in der Stadthalle

Donnerstag, September 11th, 2008

INTERNET: Veranstaltungskarten gibt es nun sogar online

”Oer-Erkenschwick als Tagungs- und Veranstaltungsort” - so ist der jetzt fertig gestellte Internetauftritt der Stimberg- und Stadthallen GmbH zwecks Vermarktung der beiden heimischen Veranstaltungsorte überschrieben. Gestern stellte Geschäftsführer Klaus Skodell zusammen mit seinem Mitarbeiter Dirk Böhnke die Hallen-Web-Sites vor.

VON JÖRG MÜLLER

Die Homepages der beiden Oer-Erkenschwicker Veranstaltungsortes sind unter den Internet-Adressen ”www.stimberghalle.de” und ”www.stadthalleoe.de” aufzurufen. Gestaltet wurde das aufwändige Programm übrigens vom Webmaster Christian Schwarze.

Beide Internetadressen bieten dem Web-Besucher die Möglichkeit zu einem virtuellen Rundgang durch die Räume. ”Vor allen Dingen bei der Stadthalle ist vielen Erstbesuchern nicht klar, dass sich in dem schlichten Betonbau ein solches Schmuckstück befindet”, erläuterte Klaus Skodell gestern.

Programm ist auch abrufbar

Dann kann sich jeder Interessent über das Veranstaltungsprogramm in beiden Hallen informieren. Dieser Kalender wird wöchentlich aktualisiert. Interessant für alle Internet-Nutzer: Veranstaltungsbesucher können auch online Kar ten ordern. Das funktioniert über einen entsprechenden Link, über den die Tickets mittels eines Formulars geordert werden können. Die Karten werden dann von der GmbH an der Abendkasse übergeben, wo sie von den Besuchern schließlich auch bezahlt werden müssen.

Die mit der Website der Stadt Oer-Erkenschwick verlinkten Internet-Seiten der beiden Hallen enthalten darüber hinaus auch eine detaillierte Anfahrtsskizze sowie die Möglichkeit für Firmen, über ein Formular Angebote von der Stadthalle als Tagungsort einzuholen.

- OE-Hallen im Internet
- www.stimberghalle.de
- www.stadthalleoe.de
- E-Mail: info@stadthalleoe.de

Quelle: Stimberg Zeitung

Telekom muss Internetpauschale anbieten

Mittwoch, Juli 16th, 2008

Wirtschaft begrüßt die Entscheidung der Regulierungsbehörde - Kritik von Telekom

Bonn - Die Deutsche Telekom muss Online-Anbietern künftig einen Pauschalpreis für den Internetzugang gewähren. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Branchenkreisen erfuhr, setzten sich damit die Wettbewerber der Telekom-Tochter T-Online mit ihrer Beschwerde gegen den Bonner Telefonriesen durch. Eine entsprechende Entscheidung will heute die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post bekannt geben.

Mit dem Beschluss könnte das Surfen im Internet für die Endverbraucher künftig erheblich günstiger werden. Die Telekom soll verpflichtet werden, bis zum 1. Februar kommenden Jahres den Konkurrenten eine so genannte Großhandels-Flatrate einzuräumen. Gegenwärtig berechnet das Unternehmen den Online-Anbietern für die Leitungskapazitäten 1,5 Pfennig im Minutentakt (Citybereich). Internet-Provider und Online-Dienste wie AOL fordern seit längerem eine pauschale Berechnung der Vorleistungen.

Tausende neue Arbeitsplätze

Die deutsche Wirtschaft begrüßt die Entscheidung der Regulierungsbehörde. Der Pauschalpreises werde dem elektronischen Handel ”weiter Auftrieb geben“, erklärte der Deutsche Industrie- und Handelstag (DIHT) in Berlin. Private Nutzer dürften dadurch mit ”deutlich niedrigeren Online-Gebühren rechnen“. Der Kölner Branchenverband VATM bezeichnete den Beschluss als ”wichtige Weichenstellung für die Wachstumsbereiche Internet und E-Commerce“ in Deutschland. Mit der Flatrate könnten in der Boom-Branche voraussichtlich Tausende neue Arbeitsplätze entstehen.

Bislang lohnen sich Flatrate-Angebote, die etwa von AOL oder der Telekom-Tochter T-Online für knapp 80 Mark angeboten werden, nur für Internet-Surfer, die mehr als 50 Stunden im Netz bleiben. AOL fordert von der Telekom einen Preis, der Flatrates von unter 50 Mark pro Monat beim Endkunden ermöglicht.

Telekom-Sprecher: Fehlentscheidung

In einer ersten Stellungnahme bezeichnete Telekom-Sprecher Ulrich Lissek den Beschluss der Regulierungsbehörde als eine glatte Fehlentscheidung. ”Das ist ein Pyrrhussieg für die Verbraucher”. Investitionen der Telekom würden jetzt in eine veraltete Technologie gelenkt statt in die neue Breitbandtechnik DSL. Der Konzern hatte zuvor angekündigt, gerichtliche Schritte prüfen zu wollen, wenn die Behörde einen Pauschaltarif im Vorleistungsbereich anordnet.